Streets of Rio



ALEXANDER PICKL
Regie

ALEXANDER PICKL, Jahrgang 1961, begann seine formale Ausbildung an der U5 – Institut für Mediendesign in München. Anschließend studierte er Film in Chicago mit Fokus auf Regie, um danach ein Jahr lang als Film- und Dokumentar-Assistent am Institut für Frühe und Prähistorische Geschichte der LMU in München zu arbeiten.

Nach dieser Phase, in der er sein Handwerk erlernte, machte sich Pickl selbständig und entwickelte sich zum Fachmann in vielen Bereichen. Er war die treibende Kraft hinter dem Firmendesign von Tele 5, dem ersten privaten Fernsehsender Münchens. 1991 gründete Pickl die Bel Air Movie and TV Production Company sowie die Pickl Advertising Agency. Der zweigeteilte Ansatz, sich sowohl um Film als auch Werbung zu bemühen, ermöglichte es ihm, aus Sicht des Werbefilmers auf der Höhe aktueller Trends der Filmästhetik zu bleiben. Das zahlte sich aus. Bereits im darauffolgendem Jahr drehte er Spots für Kampagnen von Diesel, Panerai, Cartier, L’Oreal und Zegna.

Seit 1995 hat Alexander Pickl mehrere Fernsehformate und Dokumentationen produziert. Dazu gehören „Havanna“, „Young and Guilty“, „Die Wiesn“, „It’s Not the Pain“, die sechsteilige Musikdoku „Members Only“, die Kurzfilme „Pale Horse“ und „Dear Mr. President“ sowie Folgen der Fernsehreihen „City Vibes“ und „Totally Cooked“. 2002 verließ er seine Produktionsfirma, um sich auf die Realisierung von Drehbüchern und das Inszenieren von Filmen zu konzentrieren.

Mittlerweile hat Pickl einen weiteren Spielfilm realisiert, der ihn in die Welt des Ultimate Fighting in Miami führte. Und er stellt aktuell ein Porträt der Boyband US5 fertig.

DAN MAAG
Produktion

DAN MAAG wurde am 19. März 1975 in Düsseldorf/Mettmann geboren. Als Produzent der F.A.M.E. Film & Music Entertainment AG war er zuständig für den Aufbau des internationalen Produktions- und Co- Produktionsarms, mit dem er unter anderem den englischsprachigen Thriller DEATHWATCH (2002) produzierte. Als Geschäftführer der F.A.M.E. Film & Music Produktions GmbH entwickelte und schnürte er Packages für internationale und englischsprachige Kinoproduktionen.

Im Jahr 2002 gründete Dan Maag als Geschäftsführer die Orange Pictures, die ihren Schwerpunkt auf die Medienberatung und Produktion von internationalen Kino- und TV-Produktionen legte. Als Line Producer für die IMF Medienfonds betreute er THE AVIATOR („Aviator“, 2004) von Martin Scorsese, ALEXANDER („Alexander“, 2004) von Oliver Stone, BASIC INSTINCT 2: RISK ADDICTION („Basic Instinct 2“, 2006) mit Sharon Stone und RV („Die Chaoscamper“, 2006) mit Robbin Williams. Der erste hauseigene englischsprachige Kinofilm DEAD FISH (2004) mit Gary Oldman und Robert Carlyle startete über den Verleih Warner Brothers im Jahr 2004 in den US-amerikanischen Kinos. Es folgte der Kinofilm ADRIFT („Open Water 2“, 2006), den der Weltvertrieb Summit Entertainment während der Berlinale weltweit in zahlreiche Territorien verkaufen konnte. Zuletzt produzierte Dan Maag den Spielfilm THE RED BARON („Der rote Baron“, 2008).

PHILIP SCHULZ-DEYLE
Produktion

Geboren am 9. Januar 1972 in Hamburg, beendete PHILIP SCHULZ-DEYLE, nach einem Schuljahr in den USA, 1992 das Gymnasium in München. Es folgten das Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München in der Abteilung Produktion und Medienwirtschaft und verschiedene Praktika. Er gründete 1997 die DSD Deyle & Deyle Entertainment GbR und arbeitete ab 1999 als Produzent bei der Münchner TNF Tele Norm Film GmbH. Für diverse TV-Sender realisierte er Projekte und fungierte als Koproduzent u.a. bei "Ecce Homo" und als Produzent bei "Salon Brasil". 2002 gründete er mit Dan Maag die Orange Pictures GmbH & Co. KG.

STEPHAN BARTH
Produktion

Seit Mitte der 90er-Jahre hat sich STEPHAN BARTH der Produktion von Filmen verschrieben. Als Geschäftsführer der Kampa-Film sowie als freier Line Producer und ausführender Produzent zeichnet er seitdem für qualitativ hochwertige Kino- und TV-Produktionen verantwortlich. Im Verlauf seiner Karriere hat er sich auf die Produktion von deutschen Spielfilmen im Ausland spezialisiert. Dabei lag der Fokus vor allem auf deutschen Produktionen mit Drehs in Südamerika, sowie West- und Osteuropa. Dazu zählen neben ADRIFT („Open Water 2“, 2006) Filme wie „Das 7. Foto“, „Ratten 1 und 2" oder „Das Blut der Templer".