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Brasilien im 21. Jahrhundert
- 2003 (Januar): Der Populist und Führer der Arbeiterpartei (PT) Luiz Inácio Lula da Silva (* 1945) übernimmt nach einem überwältigenden Wahlsieg das Präsidentenamt.
- 2004: Brasilianische Regierungsvertreter teilten am 4. März 2004 mit, dass sie sich, wenn gewünscht, mit 1.100 Soldaten an einer UN-Truppe für Haiti beteiligen könnten. Brasilien war damit das erste Land, das ein solches Angebot unterbreitete. Am 9. April 2004 teilte der brasilianische Verteidigungsminister José Viegas mit, dass Brasilien im Juli 2004 die Führung der neuen UN-Friedenstruppen in Haiti übernehmen wird. Das südamerikanische Land werde dazu 1.470 Soldaten von Heer, Marine und Luftwaffe in die Karibik-Republik schicken. Viegas legte Wert auf die Klarstellung, dass der militärische Einsatz der Brasilianer in Haiti ganz anderer Natur sei als jener der USA in Irak.
- 2005: die brasilianische Regierung wird von einer Reihe von Korruptionsskandalen erschüttert (u. a. Mensalão), denen namentlich der Chef des Präsidialamts, Minister José Dirceu, sowie der Präsident des PTB zu Opfer fallen. Beiden wird das Mandat aberkannt.
- 2006: Am 29. Oktober wird Luiz Inácio Lula da Silva im 2. Wahlgang zum Präsidenten wiedergewählt. Er erhält 60,83 % der Stimmen. Sein Herausforderer Geraldo Alckmin erhält 39,17 %.
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