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Vizekönigreich Brasilien
- seit 1720: Die portugiesischen Generalgouverneure Brasiliens tragen den Titel eines Vizekönigs (vereinzelt schon seit 1640).
- 1680: Mit der Gründung der Colônia do Sacramento (heute: Uruguay) erhält Brasilien einen Zugang zum Río de la Plata. In der Folge kommt es zu über Jahrzehnte sich hinziehenden kriegerischen Auseinandersetzungen mit Spanien um die Besitzansprüche am Río de la Plata.
- 1777 (1. Oktober): Im Vertrag von Ildefonso verzichtet Portugal zugunsten Spaniens auf Uruguay und enthält als Kompensation das heutige Río Grande do Sul.
- 1698: Erste bedeutende Goldfunde in Minas Gerais, denen weitere in Mato Grosso und Goiás folgen. In der Folge rasche Zunahme der Einwanderung aus Europa und der Einfuhr schwarzer Sklaven.
- 1759: Vertreibung der Jesuiten aus Brasilien.
- 1763: Rio de Janeiro löst Bahía als Hauptstadt der Kolonie ab.
- 1789: Erste Erhebung gegen die portugiesische Kolonialverwaltung in der Bergbauprovinz Minas Gerais.
- 1807: Die portugiesische Königsfamilie flüchtet vor den Truppen des französischen Kaisers Napoleon I. nach Brasilien.
- 1815: Brasilien erlangt den Status eines Königreichs und damit die rechtliche Gleichstellung mit dem Mutterland.
- 1821: Der in Brasilien residierende König Portugals, Johann VI. (João VI.) (* 1769, † 1826; reg. 1816 - 1826), kehrt in seine Heimat zurück und überlässt seinem Sohn, Dom Pedro (* 1798, † 1834) die Regierung in Brasilien.



