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Das Klima

Das Klima

Die Klimazonen Brasiliens

Die Klimazonen Brasiliens reichen von tropisch bis gemäßigt. Die Durchschnittswerte in Brasília für die Monate Januar und Juli liegen bei 22,3 °C und 19,8 °C. Im Vergleich dazu lassen sich für Rio de Janeiro für dieselben Monate Temperaturen von 28,5 °C und 19,6 °C messen. Die jährliche Durchschnittsniederschlagsmenge beträgt in Brasília 1 600 Millimeter, in Rio de Janeiro hingegen 1 800 Millimeter. Tropisches Klima herrscht überwiegend in den niederen Küstenregionen im Norden des Wendekreises des Steinbocks, wobei die Meereswinde einen mäßigenden Einfluß auf die hohen Temperaturen und die Feuchtigkeit ausüben. Der jährliche Niederschlag in diesem Teil des Küstenstreifens variiert zwischen 1 000 und 2 300 Millimeter. In der Küstenregion südlich des Wendekreises des Steinbocks ist das Klima je nach Jahreszeit starken Schwankungen unterworfen. Ganz im Süden wurden Temperaturen bis -5,6 °C aufgezeichnet. Frost ist in diesem Landesteil keine Seltenheit. In der südlichen Küstenregion liegt die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge bei 1 016 Millimetern. In den östlichen zentralbrasilianischen Hochebenen herrscht zwar subtropisches Klima, wegen der relativen Hochlage sind die Tagestemperaturen jedoch sehr unterschiedlich und die Nächte kalt. Diese Gegend wird häufig von Dürrekatastrophen heimgesucht. In Bergregionen des Südens und Westens sind die Niederschläge relativ stark. Die Temperaturen in den südöstlichen Bergregionen reichen von subtropisch bis gemäßigt.