Geschichte
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Die Ära Vargas
Als dann 1930 die Kaffee-Preise nochmals einbrachen, führte Getúlio Vargas, der "Vater der Armen", einen Aufstand an und wurde so Präsident. In den ersten Monaten seiner Regierungszeit wuchs die Wirtschaft Brasiliens spürbar. 1937 wurde die Herrschaft Vargas als "wohlwollender Diktator" festgeschrieben, 1942 erklärte er nach einer Serie von U-Boot Angriffen auf brasilianische Schiffe den Krieg gegen die Achsenmächte. Er entsandte eine 25.000 Mann starke Division nach Italien, die unter anderem in der Schlacht um Monte Cassino eingesetzt wurde. 1945 wurde Vargas von der Armee abgesetzt. Zunächst setzte sie José Linhares als Präsident ein, der aber 1946 im Zuge von Wahlen durch Eurico Gaspar Dutra wieder abgelöst wurde. 1951 wählte das Volk Vargas erneut zum Präsidenten. Weil sich die USA gegen die sozialistische Politik Brasiliens stellte und daraufhin Rechte und die Armee Vargas' Rücktritt forderten, beging er 1954 Selbstmord.



