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Geschichte

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Erlangung der Unabhängigkeit

Siehe dazu auch den Hauptartikel Brasilianische Unabhängigkeitsbewegung

Auf dem Wiener Kongress (1815) wird Brasilien im Rahmen eines „Vereinigten Königreichs von Portugal, Brasilien und Algarve” dem Mutterland formal gleichgestellt. Der königliche Hof hätte nach der endgültigen Niederlage Napoleons nach Portugal zurückkehren können. Prinzregent João, der 1817 nach dem Tod seiner geisteskranken Mutter Maria als João VI. den Thron bestieg, zögert die Rückkehr aber immer wieder hinaus. Wachsende Unruhen im Mutterland zwingen ihn schließlich 1821 zur Abreise. Seinem Sohn, der als Regent in Brasilien zurückbleibt, soll er den väterlichen Rat gegeben haben: „Pedro, ponha a coroa na cabeça, antes que alguns desses aventureiros o faça“. (Pedro, setze dir selbst die Krone aufs Haupt ehe es irgendein Abenteurer tut.)

In dieser Zeit erlangen die anderen Staaten Südamerikas unter der Führung von Simón Bolívar ihre Unabhängigkeit. Mit dem Ruf von Ipiranga: „Independência ou morte“ (Unabhängigkeit oder Tod) setzt sich der Prinz am 7. September 1822 an die Spitze der Unabhängigkeitsbewegung. Am 12. Oktober wird Brasilien zum Kaiserreich erklärt. Noch stehen portugiesische Truppen im Lande, eigene brasilianische Streitkräfte sind erst im Aufbau. Dennoch gelingt es den Brasilianern, die Portugiesen bis Ende 1823 Schritt für Schritt aus dem Lande zu drängen.

 

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