Industrie in Brasilien
Verarbeitet werden Güter
wie Nahrungsmittel, Eisen und Stahl, Zement und Textilien, hergestellt werden
Bekleidung, Fahrzeuge, Chemikalien, Papier, Schiffe und elektronische Ausrüstungen.
São Paulo ist das industrielle Zentrum des Landes und trägt ein Drittel zur
Gesamtproduktion Brasiliens bei. Die Städte Rio de Janeiro, Belo Horizonte,
Porto Alegre und Fortaleza sind ebenfalls wichtige Industriestandorte.
Währung und Bankwesen
Die brasilianische Währung
ist der Real (seit 1994), der fest an den Dollar gebunden ist. Die brasilianische
Zentralbank (1965) mit Sitz in Brasília gibt die Währung aus. Zu den wichtigen
Banken gehören die Banco do Brasil, eine Handelsbank mit über 3 300 Filialen,
die Banco National de Desenvolvimento Economico mit Sitz in Rio de Janeiro,
und die brasilianische Diskontbank.
Außenhandel
Ende der achtziger Jahre
gab Brasilien pro Jahr 20 Milliarden US-Dollar für die Einfuhr von Waren aus,
während der Export dem Land Einnahmen von 34,4 Milliarden US-Dollar einbrachte.
Die Hauptabnehmer brasilianischer Produkte sind die Vereinigten Staaten (etwa
28 Prozent des gesamten Exportvolumens), Deutschland, Japan, Italien, Argentinien,
Frankreich, die Niederlande und Großbritannien. Zu den wichtigsten Exportgütern
zählen Sojabohnen, Kaffee, Eisenerz, Stahl, Kraftfahrzeugausrüstung, Tierfutter,
Maschinen, Schuhe und Textilien. Die USA, der Irak, Deutschland, Japan, Argentinien,
Frankreich und Kanada sind die wichtigsten Importeure. Zu den wesentlichen Importgütern
zählen Rohöle und das raffinierte Öl, Maschinen, Metalle, Chemikalien und Weizen.
Gewerkschaften
Viele Arbeiter sind Gewerkschaftsmitglieder
in einem der nationalen Dachverbände. Zu diesen zählen die Nationale Gewerkschaft
der Industriearbeiter, die Nationale Gewerkschaft der Landarbeiter und die Nationale
Gewerkschaft für Kommunikation und Werbung - alle mit Sitz in Brasília.
Verkehrswesen
Das brasilianische Eisenbahnsystem
besteht aus einem 29 815 Kilometer langen Schienennetz, das überwiegend südlich
von Bahia verläuft und für den Gütertransport innerhalb des Landes von herausragender
Bedeutung ist. Das Straßen- und Autobahnnetz erstreckt sich über 1 500 300 Kilometer;
etwa zehn Prozent davon sind asphaltiert. Der Trans-Amazonas-Highway dient als
Ostwestachse und bindet auch abgelegene Regionen Brasiliens und Perus an das
Verkehrssystem an. Die inländischen Wasserwege verfügen über eine Gesamtlänge
von 35 400 Kilometern und bestehen im wesentlichen aus dem Amazonas und seinen
Nebenflüssen. Sie haben sich als wichtige Verbindung zwischen Brasilien und
den anderen südamerikanischen Ländern erwiesen und bieten darüber hinaus ausgezeichnete
Transportmöglichkeiten innerhalb des Landes. In vielen Gebieten des Amazonasbeckens
stellen diese Wasserwege die einzige Transportmöglichkeit dar. Entlang der brasilianischen
Küste sind 40 Häfen verstreut, die dem Küstenverkehr und dem internationalen
Handel dienen. Zu den bedeutendsten Häfen zählen Santos, Rio de Janeiro, Paranaguá,
Recife und Vitória. Zahlreiche Inlandsfluggesellschaften sowie einige internationale
Luftgesellschaften, unter ihnen die landeseigene Varig, bieten ihre Dienste
an.
Energie
Ende der achtziger Jahre
wurden über 90 Prozent des brasilianischen Stromverbrauchs durch Wasserkraftwerke
gedeckt. Die wichtigsten liegen an den Flüssen Paraná und São Francisco sowie
am Rio Grande. Mitte der achtziger Jahre wurde bei Itaipu am Paraná ein großes
Wasserkraftwerk fertiggestellt, darüber hinaus entstand zu dieser Zeit auch
das erste Atomkraftwerk des Landes.
Währung und Bankwesen
Die brasilianische Währung
ist der Real (seit 1994), der fest an den Dollar gebunden ist. Die brasilianische
Zentralbank (1965) mit Sitz in Brasília gibt die Währung aus. Zu den wichtigen
Banken gehören die Banco do Brasil, eine Handelsbank mit über 3 300 Filialen,
die Banco National de Desenvolvimento Economico mit Sitz in Rio de Janeiro,
und die brasilianische Diskontbank.
Außenhandel
Ende der achtziger Jahre
gab Brasilien pro Jahr 20 Milliarden US-Dollar für die Einfuhr von Waren aus,
während der Export dem Land Einnahmen von 34,4 Milliarden US-Dollar einbrachte.
Die Hauptabnehmer brasilianischer Produkte sind die Vereinigten Staaten (etwa
28 Prozent des gesamten Exportvolumens), Deutschland, Japan, Italien, Argentinien,
Frankreich, die Niederlande und Großbritannien. Zu den wichtigsten Exportgütern
zählen Sojabohnen, Kaffee, Eisenerz, Stahl, Kraftfahrzeugausrüstung, Tierfutter,
Maschinen, Schuhe und Textilien. Die USA, der Irak, Deutschland, Japan, Argentinien,
Frankreich und Kanada sind die wichtigsten Importeure. Zu den wesentlichen Importgütern
zählen Rohöle und das raffinierte Öl, Maschinen, Metalle, Chemikalien und Weizen.
Gewerkschaften
Viele Arbeiter sind Gewerkschaftsmitglieder
in einem der nationalen Dachverbände. Zu diesen zählen die Nationale Gewerkschaft
der Industriearbeiter, die Nationale Gewerkschaft der Landarbeiter und die Nationale
Gewerkschaft für Kommunikation und Werbung - alle mit Sitz in Brasília.
Verkehrswesen
Das brasilianische Eisenbahnsystem
besteht aus einem 29 815 Kilometer langen Schienennetz, das überwiegend südlich
von Bahia verläuft und für den Gütertransport innerhalb des Landes von herausragender
Bedeutung ist. Das Straßen- und Autobahnnetz erstreckt sich über 1 500 300 Kilometer;
etwa zehn Prozent davon sind asphaltiert. Der Trans-Amazonas-Highway dient als
Ostwestachse und bindet auch abgelegene Regionen Brasiliens und Perus an das
Verkehrssystem an. Die inländischen Wasserwege verfügen über eine Gesamtlänge
von 35 400 Kilometern und bestehen im wesentlichen aus dem Amazonas und seinen
Nebenflüssen. Sie haben sich als wichtige Verbindung zwischen Brasilien und
den anderen südamerikanischen Ländern erwiesen und bieten darüber hinaus ausgezeichnete
Transportmöglichkeiten innerhalb des Landes. In vielen Gebieten des Amazonasbeckens
stellen diese Wasserwege die einzige Transportmöglichkeit dar. Entlang der brasilianischen
Küste sind 40 Häfen verstreut, die dem Küstenverkehr und dem internationalen
Handel dienen. Zu den bedeutendsten Häfen zählen Santos, Rio de Janeiro, Paranaguá,
Recife und Vitória. Zahlreiche Inlandsfluggesellschaften sowie einige internationale
Luftgesellschaften, unter ihnen die landeseigene Varig, bieten ihre Dienste
an.
Energie
Ende der achtziger Jahre
wurden über 90 Prozent des brasilianischen Stromverbrauchs durch Wasserkraftwerke
gedeckt. Die wichtigsten liegen an den Flüssen Paraná und São Francisco sowie
am Rio Grande. Mitte der achtziger Jahre wurde bei Itaipu am Paraná ein großes
Wasserkraftwerk fertiggestellt, darüber hinaus entstand zu dieser Zeit auch
das erste Atomkraftwerk des Landes.
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