Startschuss
für Pflanzung von 46.000 Bäumen, um Kohlendioxidemissionen
auszugleichen
Im Rahmen seiner
Bewerbung für die Olympischen Spiele 2016 verstärkt Rio de
Janeiro sein Umweltengagement und pflanzt als Auftakt über
3.500 Bäume. Die Aktion ist Teil eines Plans der Regierung des
Bundesstaates Rio de Janeiro, die gesamten
Kohlendioxidemissionen, die während des
Bewerbungszeitraumes entstehen, auszugleichen.
Das Thema Umweltschutz ist einer der Eckpfeiler von Rio de
Janeiros Bewerbung. Die Regierung des Bundesstaates wird
insgesamt 46.000 Bäume pflanzen, um so die mehr als
716 Tonnen Kohlendioxid auszugleichen, die im Zeitraum
zwischen September 2007 bis Oktober 2009 angefallen sind.
Die Organisatoren der Bewerbung erwarten, dass diese
Nachhaltigkeitsinitiative zudem die Bewohner der umliegenden
Gemeinden zu einem schonenderen Umgang mit Ressourcen
anregen wird. Dazu gibt es verschiedene Aktionen – etwa im
Nationalpark Pedra Branca und in den Mangrovenwäldern der
Barra da Tijuca. „Wir sind überzeugt, die Spiele 2016 nach
Rio holen zu können.
Unser Ziel ist es, einen komplett grünen
Wettbewerb durchzuführen und wir freuen uns, dass sich
immer mehr Bewohner der Stadt für die Umwelt einsetzen“,
erläutert Umweltminister Carlos Minc.
„Die Brasilianer zeigen immer mehr Umweltbewusstsein, und
der Vorschlag, eine Kandidatur unter das Motto „Carbono Zero“
(Null Kohlendioxid) zu stellen, unterstreicht dieses Verhalten
auch gegenüber dem Internationalen Olympischen Komitee“,
ergänzt Carlos Luiz Martins, Geschäftsführer des
Bewerbungskomittees Rio 2016