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| Umfrageergebnis anzeigen: Rio ist total gefährlich, überall nur Mörder und Diebe!?! | |||
| Ich werde nie nach Rio gehen, viel zu gefährlich für mich... | | 5 | 4,03% |
| Wollte schon, aber habs mir desshalb anders überlegt... | | 7 | 5,65% |
| Kommt eben darauf an wie man sich Verhält... | | 40 | 32,26% |
| Ist nicht überall sicher..., aber ich geh trotzdem... | | 42 | 33,87% |
| Ach was, alles quatsch, Rio ist nicht gefährlicher als NY oder Berlin | | 17 | 13,71% |
| Hab keine Probleme mit Cariocas, wüsste auch nicht wesshalb. | | 10 | 8,06% |
| Ist mir total egal... das Thema interessiert mich nicht! | | 3 | 2,42% |
| Teilnehmer: 124. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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| | #21 |
| Benutzer Registriert seit: 28.10.2003
Beiträge: 50
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| Dann gibts da ja auch noch die gefühlte Sicherheit. Wenn man sich Gedanken über sein Verhalten machen muss, sowie aufpassen muss, wo man hingeht dann ist das halt einfach nicht sicher - easy! Lela |
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| | #22 |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 28.10.2003
Beiträge: 291
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4 Dankeschön in 3 Beiträgen
| genau hier muß ich Pati ein bischen verteidigen. Ich kenne auch Brasilianerinnen, die sich in Brasilien sicherer fühlen, weil sie die dortigen Bedrohungen gewohnt sind. Was sie hier beängstigend finden ist die größere Agression auf der Straße (die Gefahr mehr oder weingier grundlos angeschrien oder geschlagen zu werden), die Ausländerfeindlichkeit (in D werden Ausländer, vor allem diejenigen die schlecht deutsch sprechen gleich schlecht behandelt, egal woher und aus welcher Schicht sie stammen) und sie fühlen sich bedroht, wenn sie von Männern (meist andere Ausländer) angestarrt oder angemacht werden, da das anders abläuft als in Brasilien und sie die Sprache nicht gut verstehen. Dazu kommt, dass diese Brasilianerinnen in BR nie öffentliche Verkehrsmittel benutzt hatten und auch sonst "wohlbehütet" gelebt hatten, was hier nicht mehr der Fall ist. Hier kommen sie plötzlich direkt mit der einfacheren Bevölkerungsschicht (umgangssprachlich "Asis" genannt) in Berührung. Mit dem reellen Gefahrenverhältnis zwischen D und BR hat das natürlich nichts zu tun. .vasco |
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| | #23 |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 24.05.2004
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65 Dankeschön in 57 Beiträgen
| die letzten drei posts beweisen: drei unterschiedliche gedankengänge, doch keiner widerspricht oder hebt den anderen auf. lediglich ein wechsel der perspektive. sachlich, spannend, hohe qualität. ohne störende emotion. so macht das diskustieren - vielmehr erörtern - spass. toll!
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| | #24 | |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 28.10.2003
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| Jetzt werfe ich hier auch noch eine interessante Perspektive in die Diskussion, die Alexander im Auswanderer-Forum zum Besten gegeben hat: Zitat:
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| | #25 |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 28.10.2003
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4 Dankeschön in 3 Beiträgen
| @Jorginho: ein bischen recht hat er. Von den 24 Morden pro Tag im Großraum Rio (also einer pro Stunde) sind einiges persönliche Racheakte oder Beseitigungsaktionen der Drogenmafia. Aber den "Rest" zu unterschätzen ist etwas blauäugig. Der Onkel eines Bekannten ist seit zwei Monaten im Krankenhaus, im Linienbus wurde ihm bei einem Überfall in den Kopf geschossen. Wenn er Glück hat kommt er mit dem Leben davon. Der Stiefvater eines Bekannten wurde kürzlich im Auto erschossen, als ihn jemand an einer Ampel überfallen hat. u.s.w. Das kann einem natürlich auch in Hannover passieren (zum Glück wohne ich da nicht |
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| | #26 |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 28.10.2003
Beiträge: 740
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30 Dankeschön in 24 Beiträgen
| @ Vasco Dann nenn mir einen deiner Bekannten in Deutschland, dem so etwas schon widerfahren ist. Ich bin sicher, dir fällt keiner ein. Mir auch nicht. Aber ich kann dir aus dem Stegreif zwei Dutzend Leute aus dem Freundes- und Verwandtenkreis in Brasilien nennen, wo ich logischerweise weitaus weniger Leute kenne. Und Prostitution, Eifersucht und Rachegefühle gibt es auch in Deutschland. An den Favelas muß erst noch gearbeitet werden. Hannover ist natürlich schon ein besonders heißes Pflaster: Da muß ich gleich an diesen kriminellen Pinkelprinzen Ernst August Prinz von Hannover denken, der bei der EXPO 2000 den Türken ans Zelt gepißt hat und sich ansonsten gerne von seiner schlagfertigen Seite zeigt. |
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| | #27 |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 24.05.2004
Beiträge: 606
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65 Dankeschön in 57 Beiträgen
| nun ja ... der typ aus karlsruhe kommt nach brasilien - quasi auf hochzeitsreise ... die esposa engagiert einen macheten-killer ... der abenteurer aus sao luis paddelt auf dem fluss - man vermutet geld - das abschlachten machte eigentlich nur wenig sinn ... der schweizer lehrer wird aus dem fenster gestossen, weil die namorada plötzlich 150.000 us$ (?) braucht ... der "dumme" rentner spaziert am corcovado, er zerrt am rucksack. bumm wird er in den kopf geschossen ... was hatte neto über die männer vom "service" berichtet ... aha, in europa sind bus-überfälle auch an der tagesordnung? selbst in steilshopp fahre ich mit offenem fenster und unverschlossenen türen ... hm, wir haben hier im jahr "keine" 5.000 verkehrstoten (ich glaub wesentlich weniger), bei doppelter einwohnerzahl müsste brasilien 10.000 haben. in brasilien sterben 10 x mehr pro jahr ... und welcher brasi lässt schon die finger von drogen? ich kenne keinen ... auch bei uns gibt´s rassismus ... auch bei uns sexualverbrechen ... auch bei uns illegaler drogen- und waffenhandel ... auch manche beamten sind korrupt ... aber und also wirklich und bitte: die qualitäts- und quantittäsunterschiede sind offensichtlich!! |
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| | #28 | |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 28.10.2003
Beiträge: 740
Dankeschön: 0
30 Dankeschön in 24 Beiträgen
| Zitat:
Daß die Situation in Brasilien nicht normal ist, beweisen eigentlich zwei Zahlen: Brasilien stellt nur 2,8 Prozent der Weltbevölkerung, weist aber 11 Prozent aller Morde auf, die weltweit geschehen. | |
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| | #29 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
bin mir nicht so sicher, ob das mit dem Zitat funktioniert. Trotzdem folgendes: Ich stimme Dir ja zu, dass es gefährlich sein kann und in Großstädten erfahrungsgemäß mehr... Fremdenhass ist zwar kein typisch deutsches Phänomen, wir sind nur leider ziemlich gut darin! Aber was soll denn der Sch... mit "Ein Pack von Racist Lesbos"??? Möchtest Du sagen, dass Du von einer rassistischen Lesbe angepöbelt worden bist, weil Du gedrängelt hast?! Dann hätte ich gerne Unterricht bei Dir, um 1. Rassisten auf Anhieb erkennen zu können und 2. vor allem um endlich Lesben sofort zu erkennen. Fällt mir selbst als Lesbe nach vielen Jahren immer noch schwer Also in diesem Sinne: Bevor man selber rumpöbelt, lieber erst denken und dann reden! Beste Grüße, Birgit | |
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| | #30 |
| Engagierter Benutzer | Von den Momentanen Tendenzen dieser Abstimmung bin ich etwas überrascht. Dass mehrere der Meinung sind, ihnen passiere nichts wenn sie sich richtig Verhalten. Dachte daß Mehreren die Risiken bewußt sind und sie trotz dem gehen. (Natürlich mit den richtigen Verhaltensregeln) Sich entsprechend Verhalten iverrringert natürlich das Risiko, ganz klar, aber durch „richtiges Verhalten“ hat man keine Freikarte. Die Brasilianer und besonders die jenigen, deren Beruf es ist, Touristen aus zu nehmen erkennen wer touri ist oder lohnend. Vor allem wissen die auch ganz genau das z.B. die Deutschen eben nicht unbetucht irgendwohin gehen oder zumindest irgendwelche Zahlungsmittel im Zugriff haben. Ebenso dass Deutsche im Regelfall von den Ansprüchen ihres Lebensumfeldes sich so einrichte, dass es dort was zu holen gibt. Gerade die Tage der Bericht eines Members hier der sich sicher nicht falsch verhalten hat http://kippenhan.net/phpBB2/viewtopic.php?t=3048 Ich weiss es nicht aber ich bin mir sicher daß Leute wie chechel die dort wohnen und die Regeln kennen auch schon Überfallen wurden. Auch kenne ich jemanden der ebenso in seinem Viertel bekannt dafür war, daß er den Nachbarn immer geholfen hat – ein Nachbarsbub war derjenige der ihm dann die Bude ausgeräumt hat . Vielleicht denkt der ein oder andere wenn er schreibt dass er /sie überfallen wurde wäre dies darauf zurückzuführen dass er sie sich falsch verhalten hat. Dem ist nicht so – auf Mailbasis bekomme ich da einiges mit bis hin zu Einem der erschossen wurde. Letzterer kannte sich auch gut aus – trotz dieser Kenntnisse hatte er seine Reflexe nicht im Griff. Ich denke das wichtige bei der Sache ist, und so habe ich es auch angekreutzt, dass man sich der Möglichkeit des Überfalles bewusst sein sollte. Genauso wichtig wie die Kenntnis wie man sich präventiv verhält, sollte man wissen und es durchaus auch mal durchspielen wie man sich bei einem Überfall verhält. Ich habe gerade einen Bericht gelesen http://www.brasil-web.de/phpBB2/viewtopic.php?t=3085 bei dem das ein bißchen Deutlich wird. Wer eine Digicam mit an den Strand nimmt muß damit rechnen dass sie geklaut wird. Einen Satz tiefer steht daß sofern es der betroffene gesehen hätte was dazu gesagt hätte. Hier fängt nämlich erst die Gefahr an!
__________________ Mit besten Grüssen Kippe |
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| Stichworte |
| ausländer, brasilien, ehe, rio de janeiro |
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