Ich werde nie nach Rio gehen, viel zu gefährlich für mich...
Wollte schon, aber habs mir desshalb anders überlegt...
Kommt eben darauf an wie man sich Verhält...
Ist nicht überall sicher..., aber ich geh trotzdem...
Ach was, alles quatsch, Rio ist nicht gefährlicher als NY oder Berlin
Hab keine Probleme mit Cariocas, wüsste auch nicht wesshalb.
Ist mir total egal... das Thema interessiert mich nicht!
Zweifelsohne, bei einem schönen Sonnentag ist der Blick vom Corcovado
über die Stadt ein Highlight.... es gibt auch schöne, ruhige Ecken in der
Stadt, Tijuca Nationalpark usw. usw. den Rest kann man vergessen -
infernalischer Verkehr gepaart mit Umweltverschmutzung der Abgase und
Lärm. Schmutzig ist die Stadt eigentlich nicht, der Müll wird laufend ent-
fernt.... ich bin geneigt zu sagen, die Stadt ist ein Zwitter, schön und
häßlich zugleich.
vielleicht habt Ihr diesen Film ja auch schon gesehen, war am 9 Dez bei Fantastico, zwar in Sao Paulo aber bezeichnend fuer die sinnlose Gewalt. Zum Glueck fuer die Opfer hatten die Angreifer keine Schusswaffen. [ame=http://www.youtube.com/watch?v=rDDqP8or9pU&NR=1]YouTube - O Buteco da Net - Agressão à mulher grávida no trânsito[/ame]
bis denne, danne und neulich
Seebaer
Oi Gente,
Praxistest: Wir waren über Silvester in Rio, gewohnt in Barra, am Sonntag das übliche touristische Programm (Trampelpfad) und am Silvester-Abend an der Copa, Auto am Lagoa, Ausfahrt zur Copa, geparkt (freiwillig 5 Reais am einen freundlichen Mitarbeiter der StadtSchützer gezahlt).
Auf dem Weg zur Copa nur freundliche Leute, an der Copa selber viele Kleinhändler/verkäufer, aber keine Agression. Die Restaurates schlossen um 18.00, anschließend nur Eintritt mit Reservierung, draussen 120 bis 200 Reais(ganz vorne) pro 4-Tisch, aber seit September ausgebucht. Haben spaßhalber mal getestet, zu welchem Preis es doch ging, so ab 300-350 Reais. In den neuen Glas-Pavillons hab es noch freie Tische ab 300-500 Reais. Wir haben uns dann ein Strandstückchen vor dem Othon-Plaza gegönnt, abgeteilt mit Seilen und für 10 Reais je Liegestuhl. Dadurch blieben wir von den Standverkäufern und den kurz vor Mitternacht einsetzenden Normadenströmen verschont. Fühlen uns sehr sicher, hätten aber auch nicht viel zum verlieren gehabt. Versteckte Kreditkarte, Mäppchen mit 50 Reais Kleingeld und 50 Real-Schein in der Socke für Notfälle. Wir hatten unsere Billig-Digi mit, wie 500.000 andere auch.
Um Mitternacht war es dann außerhalb unseres Ringes gut gefüllt, aber kein körpernahes Gedränge. Nur lustige, fröhliche Leute. Das Feuerwerk begann mit einem Donnerschlag von allen 5 Munitionsschiffen - 2 Minuten zu früh ohne Count-Down. Es dauerte 17 Minuten, wovon man die letzten 5 vergessen konnte, da hat es nur noch abflauendes Einzelfeuer gegeben. Einzige Behelligung an diesem Abend, Billig-Champagner-Regen vom Nachbarn, aber wer will da schon meckern.
Schon vor 1 Uhr war die erste Millionen der 2 Mio Besucher schon wieder auf dem Rückweg. Wir, doch ein wenig vorsichtig, auch. Heimweg zum Lagoa und von dort mit dem Wagen ohne Stau nach Barra.
Am anderen Tag haben wir die Berichte über Rio in der Deutschen Welle gesehen, war ganz objektiv. Die Brasilianer brachten noch einen Bericht über 6 Einheimische, die leichte Verletzungen durch "Balas perdidas" im Sand an der Copa erlitten haben, im Berich der Bein (?) liefen aber alle schon wieder verbunden rum.
Ich vermute mal, dass es im Bereich der Mittelbühne größeres Gedränge und auch Probleme gegeben hat, aber wer da hingeht wird wissen, auf was man sich da einläßt. Und wer um 5 Uhr leicht angetrunken nach hause gewankt ist war sicher auch einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Aber No Risk no Fun.
Das war's zur Sicherheitslage in (Touristic-) Rio an Reveillon 2008.
Tiradentes
Gestimmt habe ich für: Ich weis dass es nicht ungefährlich ist, gehe aber trotzdem (oder so änlich)
bis denne, danne und neulich
Seebaer
Ich (31j, m) habe eine Reise nach Rio im April gebucht. Nach dem Lesen dieses Forums habe ich nun Zweifel, ob das so clever war...
Wie sieht das denn in der Praxis aus, wenn man sehr vorsichtig sein will und z.B. nach einem Abend in discotheca help sofort ein Radio-Taxi zu seinem Apartment (auch an der Copa) nimmt (möglicherweise in Begleitung).
Muss man da Angst haben, schon direkt vor dem help oder während der nächtlichen Taxi-Fahrt überfallen und erschossen zu werden?
Stehen die Taxis direkt vorm Help oder muss man sich erst an die Strasse stellen und sich 5 Minuten länger der Gefahr von Pistolen am Schädel aussetzen?
Hilft es, wenn ich dann dem Taxi-Fahrer sage, er solle in der Mitte der Strasse und sehr schnell fahren, nicht bei rot halten und alle Türen und Fenster zuschliessen?
Vielleicht kann ich mich im Taxi auf der Rückbank schon ein bischen ducken, dann fliegen die Kugeln eher an mir vorbei oder os bandidos denken möglicherweise, dass Taxi sei nicht besetzt. Genau: Der Taxi-Fahrer soll auch das occupado-Lämpchen ausschalten (gibt es das in Rio-Taxis überhaupt?).
Ich sollte vielleicht vorher neben den Impfungen noch ein Überlebenstraining mit entsprechender Tarnschulung absolvieren - inklusive Fleischwundenselbstbehandlung für eventuelle Fahrten ins Hospital - kann einem u.U. das Leben retten. Vielleicht nehme ich auch immer neben einer Kopie des Passes eine Wegbeschreibung für ein gutes Krankenhaus mit, im Ernstfall für den Taxi-Fahrer.
Was heisst denn Fleischwunde/Schusswunde auf portugiesisch?
Etwas kostspieliger wäre es, ich würde mir 4-5 Bodyguards leisten, die immer ganz eng um mich herum stehen - mein lebendiger Kugelabwehrschutzschild quasi. Ist allerdings auch ein bischen unbequem, so herumzulaufen. Und wenn jemand ne Handgranate wirft, hilfts auch nicht mehr...
Wo kann ich denn sicher Geld abheben, ohne gleich erschossen zu werden?
Kann ich mir nicht einfach ein Schild umhängen: "Dummer Tourist, bereit sein Geld herzugeben, aber bitte nicht erschiessen"?
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Im Augenblick denke ich im Ernst darüber nach, meinen Rio-Urlaub sausen zu lassen - trotz nicht stornierbarer Buchung...
Bin etwas frustriert!
Habe mich leider zu spät informiert - ich dachte, Rio wäre ein "normales" Reiseziel.
Aber es gibt wichtigeres, als einen schönen Urlaub - nämlich mein Leben!
Und wenn das wirklich so schlimm dort ist, wie es hier z.T. beschrieben wird, dann ist es das mir einfach nicht wert.
Ohhhhhh SHITTT...Bin jetzt echt frustriert!
Will mir hier nicht jemand mein Ticket abkaufen?
Oi!
Tja, da hilft kein lamentieren: das Kind ist schon in den Brunnen gefallen und nun must Du die Reise wohl antreten. Aber zur Beruhigung: jedes Jahr fahren tausende Touristen nach Rio die NICHT überfallen werden.
Deine Chance das ganze unbeschadet zu überstehen sind so schlecht also nicht. Den ersten Schritt hast Du ja bereits getan, indem Du Dich hier über die Risiken informiert hast...
Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, dass es weitaus schönere, sicherere und sehenswertere Reiseziele gibt als Rio.
Hehe, lustig finde ich folgende Randnotiz: noch nie in Rio gewesen aber schon wissen, wo das Help war...
abs
Ursinho
Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt... trotzdem liebe ich sie
Wohl kaum, den es ist nicht sicher ob das "Help" noch offen ist wenn du dort bist,glaubt man folgender Meldung
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Ich schlage vor, dass du mit deinen Ängsten und Vorurteilen besser nicht nach Rio gehst.
Auch nicht in eine andere "berühmt-berüchtigte Stadt" an der Atlantikküste!![]()
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