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TV Tipps September / Oktober zusammengefasst: 3sat, Samstag, 10.09., 18:30 - 19:00 Uhr Rauch über Amazonien Überlebenskampf mit globalen Auswirkungen! An die 13 Millionen Menschen leben in brasilianisch Amazonien. Sie sind durch ihre traditionelle Brandrodung mitschuldig am grossen CO2-Ausstoss in Amazonien. Durch Technologietransfer und Finanzierung - auch aus Europa - müssen die Caboclos, wie sich die
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    Beitrag TV Tipps September / Oktober zusammengefasst

    3sat, Samstag, 10.09., 18:30 - 19:00 Uhr
    Rauch über Amazonien
    Überlebenskampf mit globalen Auswirkungen!
    An die 13 Millionen Menschen leben in brasilianisch Amazonien. Sie sind durch ihre traditionelle Brandrodung mitschuldig am grossen CO2-Ausstoss in Amazonien. Durch Technologietransfer und Finanzierung - auch aus Europa - müssen die Caboclos, wie sich die kleinbäuerlichen Selbstversorger nennen, ihrer Armut entrissen werden, muss ihnen eine Steigerung ihrer Lebensqualität angeboten werden, damit sie die traditionelle Brandrodung einschränken und ihren Wald umweltgerecht nutzen.
    Seit über 20 Jahren lebt der Schweizer Hans Peter Aeberhard in Brasilien. Unter Einbezug internationaler Privatwirtschaft will er auch in abgelegenen Gemeinden Amazoniens durch lokale Kleinindustrie Arbeitsplätze schaffen und den Caboclos einen gerechten Anteil einer Waldbewirtschaftung garantieren, um sie vom Brandroden abzuhalten.

    arte, Montag, 12.09., 19:00 - 19:45 Uhr
    Sport statt Krieg Die Spiele vom Amazonas
    Jedes Jahr werden in Brasilien mit der Entzündung einer Flamme die Spiele der indigenen Völker, die so genannten Indianischen Spiele, eröffnet. In diesem Jahr findet das Ereignis in Porto Seguro statt, wo 800 Sportler aus über 30 Ethnien gegeneinander antreten. Die Wettkampfdisziplinen wie Bogenschiessen, Einbaumrennen und Lanzenwurf beruhen auf indianischen Traditionen und bieten den Indios die Chance, den Reichtum der Kultur ihrer Ahnen zur Geltung zu bringen. Die Dokumentation erzählt die Geschichte zweier Stämme, die eine lange Reise antreten, um an den Spielen teilzunehmen. Die Matis, die sich selbst “Gesicht des Jaguars“ nennen, müssen ganz Brasilien durchqueren, um zu den Spielen zu gelangen. Dort nehmen sie am Wettkampf im Bogenschiessen teil und geben eine Vorführung im Blasrohrschiessen. Die Enawene-Nawe sind Meister im Tauziehen. Je näher die Spiele rücken, desto fiebriger sind sie. Sie wollen ihre legendäre Kraft unter Beweis stellen und sich wieder einmal als “die stärksten Indianer Brasiliens“ behaupten. Zwei Stämme, zwei Reisen, zwei unglaubliche Abenteuer, aber ein Ziel: An den Spielen teilnehmen und gewinnen.

    arte, Dienstag, 13.09., 19:00 - 19:45 Uhr
    Die weisen Hebammen vom Amazonas
    Gebären ist wie ein Sturm. Meine Aufgabe ist es, die Frau durch diesen Sturm zu begleiten', so Doña Maria Silva, eine Hebamme aus Amazonien. Wenn die Wehen einsetzen, ruft man erfahrene alte Frauen als Hebammen herbei, die den jungen Frauen dank ihres angestammten Wissens bei der Geburt helfen. Die amazonischen Hebammen, auch 'Nabelmütter' genannt, leisten jedoch nicht nur medizinische Hilfe. Aus den Pflanzen des Waldes stellen sie auch Arzneien her, deren mündlich überlieferte Rezeptur nur sie kennen. Die alte Doña Ida berichtet vom Beginn ihrer Hebammentätigkeit, während derer sie Hunderte von Geburten begleitete: “Als ich mein erstes Baby geholt habe, war ich 15 Jahre alt. Es kam mit dem Fuss zuerst heraus. Ich hab's geschafft, weil mir Gott beistand.“ Nach Angaben des brasilianischen Geburtenministeriums praktizieren gegenwärtig 60.000 traditionelle Hebammen im Lande, vor allem im Norden und Nordosten Brasiliens. Die Dokumentation zeichnet das einfühlsame Porträt dreier solcher Hebammen, die es nicht selten mit lebensgefährlichen Situationen für Mutter und Kind zu tun haben. Solidarität, Weisheit und gesunder Menschenverstand sind dabei ihre einzigen Hilfsmittel, denn es fehlt an der primitivsten medizin-technischen Ausstattung. Doch wenn dann wieder ein Kind gesund das Licht der Welt erblickt, ist das Lohn genug für ihre Mühen.

    ZDF, Mittwoch, 14.09., 14:15 - 15:00 Uhr
    Dschungelfieber – Reise zu den Monstern
    Jaguar, Ozelot und Faultier sind die populärsten Bewohner des Amazonas-Regenwaldes. Ein demgegenüber eher unbekannter Dschungel-Genosse ist die Hühnerspinne. Sie gehört zu den grössten Spinnen der Welt. Auf Beinen so dick wie die Finger eines ausgewachsenen Mannes soll sie nachts auf Jagd nach dem Namen gebenden Federvieh gehen. Doch bislang hat kein Mensch eine Hühnerspinne bei einem Beutezug beobachtet. Mit einer speziellen “Tarantula-Cam“ einer auf einer Art Miniaturmotorrad installierten winzigen Kamera, sucht Martin Nicholas in Baumhöhlen nach dem unerforschten Killer. Natürlich macht er dabei auch Bekanntschaft mit einigen anderen aussergewöhnlichen Achtbeinern. Zum Beispiel der Brasilianischen Kammspinne, deren Gift um ein Vielfaches gefährlicher ist als das der Schwarzen Witwe. Einem ganz anderen Geheimnis ist David Roubek auf der Spur. Er will ergründen, warum Paranussbäume nur im Regenwald Früchte tragen. Die oft über 50 Meter hohen Bäume sind die Giganten des Amazonas-Dschungels. Auch ihre Früchte haben immense Ausmasse. Etwa 30 Zentimeter im Durchmesser und drei Kilo schwer sind die hartschaligen Kapseln, in denen mehrere Dutzend Paranüsse gedeihen. In den Kronen der Baumriesen versucht der Biologe das Rätsel zu lüften. Dabei kommt er einer Biene auf die Fährte, die eine Vorliebe für eine ganz bestimmte Orchideenart hat. Auch Würgefeigen sind wählerisch. Sie sind Aufsitzer, das heisst, sie gedeihen nicht auf dem Erdboden, sondern in Astgabeln und auf Baumstämmen. Als Sämling verankern sie ihre ersten feinen Wurzeln im Holz ihres Wirtes und entziehen ihm Wasser und Nährstoffe. Dann bilden sie Luftwurzeln aus, die langsam zum Waldboden wachsen und den Stamm umschlingen. Schliesslich beginnt der lange Kampf des Parasiten mit seinem Wirt: Während sich das Blattwerk der Würgefeige immer mehr in der fremden Baumkrone ausbreitet, verholzen die Luftwurzeln und schnüren dem Wirtsbaum die Leitgefässe ab. Er wird regelrecht stranguliert und stirbt über Jahre einen langsamen Tod.

    WDR, Donnerstag, 15.09., 14:00 - 14:45 Uhr
    Das Dschungelgericht
    Mit dem Justizschiff auf dem Amazonas
    Auf dem Canal do Norte, einem Nebenarm des Amazonas im riesigen und unüberschaubaren Regenwaldgebiet des Amazonas-Deltas, fährt ein alter, schäbiger Dampfer mit dem stolzen Namen “Almirante do Brasil“ flussabwärts. Er hat ungewöhnliche Menschen an Bord: eine Richterin, eine Staatsanwältin, einen Urkundsbeamten, einen Polizisten, aber auch einen Arzt und eine Krankenschwester.
    Die “Almirante do Brasil“ ist ein schwimmender Gerichtssaal und für die weit verstreut im Regenwald lebenden, von jeglicher 'Zivilisation' abgeschnittenen Menschen die einzige Möglichkeit, so etwas wie Recht und Gerechtigkeit zu erfahren. Ein idealistisches Unterfangen, begründet von einer jungen Staatsanwältin und einem jungen Richter, die dafür in Kauf nehmen, auf dem malariaverseuchten Fluss auch mal ein paar Tage an Deck in der Hängematte schlafen zu müssen. Neben der Beurkundung von Geburten, Todesfällen und Hochzeiten (solche Urkunden sind wichtig z.B. für die Beantragung der staatlichen Mindestrente, rund 180,- Euro), werden alle möglichen Zivil- und Strafverfahren verhandelt und möglichst sofort abgeurteilt. Da geht es um Landstreitigkeiten und Messerstechereien, zwei Wilderer wollen ihre Gewehre zurückbekommen, die der Dorfpolizist ihnen abgenommen hat. Es geht aber auch um Ernsthafteres wie die Strafanzeige eines Mädchens, die ihren eigenen Vater wegen Kindesmissbrauchs angezeigt hat und die damit ihre kleinste Schwester, die gerade mal acht Jahre alt ist, schützen will. Eine Anzeige, die in einem Land, in dem immer noch extremster Machismo vorherrscht, auch für die betroffene Frau nicht ungefährlich ist.
    Daneben leistet die Schiffsbesatzung rund um die Uhr erste Hilfe bei Unfällen, Malariaerkrankungen usw. Im Urwald gibt es keinerlei Medikamente oder gar Ärzte. Insbesondere Kinder sind bei Mangelerkrankungen oder z.B. schweren Vergiftungen durch verseuchtes Wasser hilflos ihrem Schicksal ausgeliefert. Aber auch die Möglichkeiten der Schiffsbesatzung sind mehr als unzureichend...

    arte, Dienstag, 20.09., 18:15 - 19:00 Uhr
    Die weisen Hebammen vom Amazonas
    Gebären ist wie ein Sturm. Meine Aufgabe ist es, die Frau durch diesen Sturm zu begleiten', so Doña Maria Silva, eine Hebamme aus Amazonien. Wenn die Wehen einsetzen, ruft man erfahrene alte Frauen als Hebammen herbei, die den jungen Frauen dank ihres angestammten Wissens bei der Geburt helfen. Die amazonischen Hebammen, auch 'Nabelmütter' genannt, leisten jedoch nicht nur medizinische Hilfe. Aus den Pflanzen des Waldes stellen sie auch Arzneien her, deren mündlich überlieferte Rezeptur nur sie kennen. Die alte Doña Ida berichtet vom Beginn ihrer Hebammentätigkeit, während derer sie Hunderte von Geburten begleitete: “Als ich mein erstes Baby geholt habe, war ich 15 Jahre alt. Es kam mit dem Fuss zuerst heraus. Ich hab's geschafft, weil mir Gott beistand.“ Nach Angaben des brasilianischen Geburtenministeriums praktizieren gegenwärtig 60.000 traditionelle Hebammen im Lande, vor allem im Norden und Nordosten Brasiliens. Die Dokumentation zeichnet das einfühlsame Porträt dreier solcher Hebammen, die es nicht selten mit lebensgefährlichen Situationen für Mutter und Kind zu tun haben. Solidarität, Weisheit und gesunder Menschenverstand sind dabei ihre einzigen Hilfsmittel, denn es fehlt an der primitivsten medizin-technischen Ausstattung. Doch wenn dann wieder ein Kind gesund das Licht der Welt erblickt, ist das Lohn genug für ihre Mühen.

    ZDF, Freitag, 23.09., 14:15 - 15:00 Uhr
    Wunderbare Welt – Wilder Amazonas
    Das Hochwasser verändert radikal die Lebensbedingungen von Pflanzen und Tieren. Ganze Wälder gehen unter, viele kleine Tiere ertrinken. Wer es schafft, rettet sich in höher gelegene Waldgebiete oder sucht Zuflucht in den Kronen der Bäume. Doch die meisten Bewohner des grössten zusammenhängenden Regenwaldes haben gelernt, mit den jährlichen Fluten umzugehen. Für viele bringt der Wechsel vom Wald zum Ozean sogar Vorteile. So grasen Seekühe, auch Manatis genannt, auf den reichhaltigen Weiden unter Wasser und fressen sich vor der Trockenzeit noch mal ordentlich Pfunde an. Die gemütlichsten Kreaturen des Regenwaldes, die Faultiere, bewegen sich als 'Kraulschwimmer' von Baum zu Baum. Sie sind im Wasser wesentlich schneller als in den Bäumen. Und wenn sie ihr Baumwipfel-Appartement einmal wechseln wollen, lassen sie sich einfach ins Wasser fallen und paddeln zum neuen Refugium. Faultiere sind ohnehin perfekt an das Leben im Regenwald angepasst. Sie führen ein Leben auf dem Kopf, immer mit dem Bauch nach oben und dem Rücken nach unten. So konsequent, dass sogar der Scheitel eines Faultiers auf dem Bauch verläuft. Für Riesenotter bringt die Überflutung wenig Vorteile. Die geschickten Jäger fangen ihre Beute sonst in den fischreichen Gewässern. Wenn der Amazonas zum Meer wird, wird ihre Suche nach Nahrung schwieriger. Doch die bis zu zwei Meter langen Wasserbewohner finden auch jetzt noch genügend Opfer. Wenn es sein muss auch ein Piranha, von denen es hier etwa 30 verschiedene Arten gibt. Die durch Kinofilme und Schreckensmeldungen verleumdeten Fische können innerhalb kürzester Zeit einen Wasservogel oder ein Säugetier bis auf die Knochen abnagen. Sie greifen allerdings nur an, wenn sie Blut riechen. Und gegen das gute Gebiss eines Riesenotters sind selbst die räuberischen Amazonas-Bewohner machtlos.
    “Wilder Amazonas“ erzählt die Geschichte zweier Welten. Einmalige Bilder zeigen das Leben am und im grössten Strom der Erde, Unterwasseraufnahmen den bizarren Kosmos im überfluteten Regenwald.

    ARD, Sonntag, 25.09., 08:00 - 08:30 Uhr
    Tier hoch vier
    Aras, Affen und Anakondas - Tiere am Amazonas

    ORF2, Sonntag, 25.09., 16:35 - 17:00 Uhr
    Reisezeit - Traumhafte Ziele
    Brasilien

    RTL, Sonntag, 25.09., 18:55 - 20:45 Uhr
    Formel 1: Das Rennen
    Der Grosse Preis von Brasilien findet zum 34. Mal statt, zum 24. Mal ist São Paulo Gastgeber für den Formel-1-Zirkus. Die Rennstrecke liegt im Stadtteil Interlagos und zählt zu einer der anspruchsvollsten Strecken im GP-Kalender. Benannt ist das Autodromo Jose Carlos Pace nach einem brasilianischen Rennfahrer, der 1975 seinen einzigen Grand-Prix-Sieg in der Heimat feierte. Zwei Jahre später kam er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. 71 Mal umrunden die Fahrer den 4,309 Kilometer langen Kurs, der Vollgasanteil beträgt etwa 61%. Bei den Piloten wird das Autodromo nur 'Buckelpiste' genannt, da sie so viele Bodenwellen hat. Es ist eine wahre Tortur, hier zu fahren, dennoch mögen die meisten Piloten diese Strecke. Sie ist eine “Fahrerstrecke“ und trennt die Spreu vom Weizen. Der Kurs wird links herum gefahren, was die Nackenmuskulatur der Fahrer zusätzlich belastet. Und oft herrschen in den Cockpits der Autos bis zu 50 Grad Celcius. Beim Set-up muss ein Kompromiss zwischen dem engen Infield und der langen Zielgeraden gefunden werden. Zudem bietet die Strecke extrem wenig Haftung. Daher entscheiden sich die meisten Teams dafür, mit relativ viel Flügel zu fahren, um den Grip zu verbessern. Der Unterboden wird auf der brasilianischen Buckelpiste sehr strapaziert: Vor allem auf der Start-Ziel-Geraden setzen die Boliden häufig auf. Benzinverbrauch und Bremsenverschleiss sind hier als niedrig einzustufen, da nicht besonders häufig und stark beschleunigt bzw. stark abgebremst wird. Der Reifenverschleiss ist eher niedrig, daher sind die Reifenmischungen je nach Strategie (ein oder zwei Stopps) “mittel“ oder “weich“.
    Im letzten Jahr siegte hier Juan-Pablo Montoya vor Kimi Raikönnen und Rubens Barrichello. Michael Schumacher kam nur auf den siebten Rang, da er nach einem Trainingsunfall nur vom 18. Startplatz ins Rennen ging. Sein Bruder Ralf kam auf Platz 6 ins Ziel. Nick Heidfeld schied bereits in der 18. Runde wegen eines technischen Defekts aus, Timo Glock fuhr weit hinterher und beendete das Rennen als 15.

    arte, Montag, 26.09., 22:50 - 00:40 Uhr
    Bus 174 – Geiseldrama in Rio
    Am 12. Juni 2000, dem brasilianischen Valentinstag, hält eine dramatische Geiselnahme die Bewohner von Rio de Janeiro in Atem. Der 20-jährige Sandro, ein ehemaliges Strassenkind, bringt im Stadtzentrum einen voll besetzten Bus in seine Gewalt. Fast gleichzeitig mit der Polizei kommen auch die Medien zum Tatort. Das Ereignis samt seines tragischen Ausgangs wird in ganzer Länge, das heisst viereinhalb Stunden, live im Fernsehen übertragen. An diesem Nachmittag steht das Leben in der Stadt still. Alle Bewohner von Rio verfolgen den Verlauf der Geiselnahme gespannt auf dem Bildschirm. Der Regisseur José Padilha erinnert sich noch sehr genau: “Ich joggte gerade, als die Geiselnahme stattfand. Ich konnte nicht zu mir nach Hause zurückkehren, weil das ganze Viertel wegen des Busses abgesperrt war. Ich tat, was alle taten: Ich verfolgte das Geschehen auf dem Bildschirm.“ Später beantragte er Einsicht in das Rohmaterial, die ihm schliesslich gewährt wurde. Parallel dazu stellte er Nachforschungen über das Leben des Geiselnehmers an. Es gelang ihm, ein eindringliches Porträt von Sandro zu zeichnen, der während des Geschehens von den Kommentatoren immer nur als der “kriminelle und drogenabhängige Geiselnehmer“ bezeichnet wurde. “Bus 174“ folgt dem Verlauf des Geschehens unter Verwendung der Aufzeichnungen aus den Fernseharchiven und bringt Interviews mit allen “Beteiligten“. Zu Wort kommen Vertreter der Polizei, deren Mangel an Koordination und Kompetenz unbestreitbar ist, Menschen, die Sandro als Strassenkind kannten, sowie einige Insassen des Busses. So entsteht Sandros Porträt, aber auch ein präzises Bild der Gewaltzustände in der Stadt eines Entwicklungslandes.


    Kabel1, Sonntag, 02.10., 12:35 - 13:30 Uhr
    Jäger des Dschungels
    Kein anderer Regenwald beheimatet so viele Tierarten wie der Amazonas. Rund die Hälfte aller landlebenden Tiere sind hier zu Hause. Um im dichten Labyrinth des Dschungels zu überleben, müssen sie extrem wachsam sein. Denn überall im Wald lauern gefährliche Raubtiere wie zum Beispiel der Jaguar oder die giftige Riesenvogelspinne. Doch auch Raubtiere, die weder über grosse Kraft noch über Giftzähne verfügen, haben im Laufe der Evolution ausgeklügelte Jagdstrategien entwickelt.

    arte, Samstag, 08.10., 21:30 - 22:30 Uhr
    360º - Die Geo-Reportage
    Das schwimmende Krankenhaus vom Amazonas
    Das brasilianische Militärschiff “Oswaldo Cruz“ transportiert medizinische Ausrüstung, Medikamente, Verbandsstoffe, Zahnarztstühle und sogar einen mobilen Operationssaal über die Wasserstrassen des Amazonasgebietes. Auch drei junge Ärzte sind bei diesem Einsatz mit an Bord des Krankenhausschiffes. Sie haben sich entschlossen, ein Jahr lang dabei zu helfen, die abgelegenen Dörfer am Amazonas medizinisch zu versorgen. Carolina Barbiéri hat gerade ihr Studium beendet. Sie wird von dem leitenden Arzt Azael Ribeiro eingewiesen, der bereits fünf Jahre mit der “Oswaldo Cruz“ unterwegs ist. Er weiss, dass die Ärzte auf ihren Reisen nicht nur als Mediziner benötigt werden, sondern dass es in den Dörfern auch an Informationen über Hygiene und Ernährung mangelt. Immer wieder trifft er Patienten, die über starke Magenbeschwerden klagen - meist verursacht durch einseitige Ernährung. 50 Dörfer sollen die Ärzte der “Oswaldo Cruz“ auf ihrer vierwöchigen Reise aufsuchen - vorausgesetzt, dass sie sie finden. Denn kleine Dörfer, in denen nur wenige Menschen leben, ändern häufig ihren Standort, wenn das Wasser des Amazonas zu hoch steigt oder ein neues Feld benötigt wird. Kaum jemand besitzt ein Funkgerät, um seine aktuelle Position durchgeben oder ärztliche Hilfe herbeirufen zu können. Carolina Barbiéri träumt davon, dass es irgendwann in allen Amazonas-Dörfern Krankenstationen geben wird. Doch bis dahin gibt es viel zu tun für die Crew der “Oswaldo Cruz“.


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