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Was ist los in Rio?: Gente fina, habe soeben mal bei GLOBO vorbeigeschaut und zeitgleich eine Mail bekommen.... in Rio scheint der MOB zu regieren, Baghdad und Gaza-Streifen sind garnichts dagegen. Wenn sich die Lage nicht bessert schaue ich mir Rio im Januar 2 x an, von oben, bei der Ankunft und kurz darauf beim
  1. #1
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    20.04.2006
    Beiträge
    2.701

    Standard Was ist los in Rio?

    Gente fina, habe soeben mal bei GLOBO vorbeigeschaut und zeitgleich eine Mail
    bekommen.... in Rio scheint der MOB zu regieren, Baghdad und Gaza-Streifen
    sind garnichts dagegen. Wenn sich die Lage nicht bessert schaue ich mir Rio
    im Januar 2 x an, von oben, bei der Ankunft und kurz darauf beim Abflug... ich
    nehme wohl an das die Gewaltwelle Tocantins noch nicht erreicht hat. Wie
    fühlen sich unsere Forumsteilnehmer die in Rio wohnen? Wie seht ihr die Lage?



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  2. #2
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
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    Beiträge
    175

    Standard Attentatswelle der Drogenmafia

    Donnerstag, 28. Dezember 2006
    Attentatswelle der Drogenmafia
    18 Tote in Rio

    Bei einer Attentatsserie der Drogenmafia in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro sind mindestens 18 Menschen getötet worden. Schwer bewaffnete Gruppen hätten in der Nacht zum Donnerstag (Ortszeit) unter anderem von fahrenden Fahrzeugen aus in der ganzen Stadt Polizei-Patrouillen und -Wachen mit Schüssen und Granaten angegriffen und auch mehrere Busse mit Passagieren in Brand gesetzt, berichteten Medien. Drei Tage vor den weltberühmten Silvester-Strandpartys in Rio habe es auch Anschläge auf Restaurants und Bankfilialen gegeben. Der Fernsehsender Globonews sprach von "vier Stunden ununterbrochenen Terrors", bei denen auch Dutzende Menschen verletzt worden seien.

    Die meisten Todesopfer gab es im Norden Rios bei einem Anschlag auf einen Fernreisebus, der vom Bundesstaat Espirito Santo in die Wirtschaftsmetropole Sao Paulo unterwegs war. Etwa 30 zum Teil maskierte Männer hätten das voll besetzte Fahrzeug zum Halten gezwungen und sofort in Brand gesetzt. Im Wrack des Fahrzeugs seien mindestens sieben verkohlte Leichen geborgen worden, hieß es.

    Unter den Todesopfern sind nach Angaben der Behörden insgesamt neun unbeteiligte Zivilisten, sieben mutmaßliche Verbrecher sowie zwei Polizisten. Eine Straßenverkäuferin sei etwa in der Nähe eines Einkaufszentrums von einer Kugel tödlich getroffen worden. Mindestens ein Kind sei schwer verletzt worden. Es habe stundenlange Schießereien zwischen der Polizei und Verbrechern gegeben. Drei Männer seien festgenommen worden.

    Der Minister für Öffentliche Sicherheit des Bundesstaates Rio, Roberto Precioso, beklagte "eine wahre Tragödie". Er erklärte, die Mafiagruppen und Drogenhändlerbanden hätten sich vor dem für den 1. Januar angesetzten Regierungswechsel im Bundesstaat zusammengetan, um ein Signal zu setzen und vor neuen Sicherheitsmaßnahmen zu warnen. Die Polizei habe aber "Schlimmeres verhindern können". Der künftige Gouverneur Rios, Sergio Cabral versicherte, er werde nicht davor zurückschrecken, den Einsatz nationaler Sicherheitseinheiten in Rio bei der Zentralregierung in Brasilia zu beantragen.

    Vor dem Hintergrund der erwarteten Silvester-Massenpartys mit Millionen Teilnehmern an den Stränden der Zuckerhutmetropole versuchte Bürgermeister Cesar Maia derweil, die Bevölkerung zu beruhigen. Er werde die Sicherheitsmaßnahmen verstärken. Zum Jahresende werden in Rio auch viele Persönlichkeiten aus dem Ausland erwartet. Unter anderen wolle Italiens Außenminister Massimo D'Alema Silvester in Rio erleben, schrieb die Zeitung "O Globo". Insgesamt werden in Rio zum 31. Dezember nach amtlichen Angaben 550 000 Touristen -davon 40 Prozent aus dem Ausland -erwartet.

    Medien spekulierten, die Attentatswelle in Rio könne auch eine Antwort der Mafia auf die Zunahme so genannter "Privat-Milizen" in den Armenvierteln, den Bastionen der Drogenbanden, sein. Die von Soldaten, Polizisten und Feuerwehrmännern gebildeten illegalen Gruppen bekämpften die "Narcos" seit Monaten mit zunehmendem Erfolg.

    Erst im Mai dieses Jahres waren in São Paulo bei einer großen Attentatswelle der Mafia sowie bei Vergeltungsaktionen der Polizei innerhalb weniger Tage etwa 120 Menschen ums Leben gekommen. Die Angriffe auf Sicherheitsbeamte wurden nach Behördenangaben von der von inhaftierten Drogenbossen gegründeten Mafiagruppe "Erstes Hauptstadt-Kommando" (PCC) verübt





    http://www.n-tv.de/748198.html

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    594

    Reden

    Das ist alles noch gar nichts. Ich kann mir durchaus vorstellen, das es sogar zu hunderten Toten in ganz kurzer Zeit in Rio kommen könnte.
    Das Krebsgeschwür der korruption hat den gesamten Polizeiapparat erfasst.Es gibt überhaupt keine klare Linie mehr wer der gute und wer der böse ist.
    Das organisierte Verbrechen ist nicht mehr zu stoppen und verfügt mitlerweile über eine größere Macht als der Staat.

  4. #4
    Neuer Benutzer
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    02.05.2004
    Beiträge
    21

    Standard

    Bin seit gut 2 Wochen in Rio und habe von den Tumulten auch nur aus den Nachrichten gehoert. Das Ganze hat sich in der vergangenen Nacht ueberwiegend in der Zona Norte abgespielt, wohin sich i.d.R. nachts ohnehin keine Touristen verirren. Daher wuerde ich an gemics Stelle nun nicht gleich den Flug stornieren.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    31.05.2005
    Ort
    Rio de Janeiro
    Beiträge
    594

    Reden

    @Martinho
    Das Ganze hat sich in der vergangenen Nacht ueberwiegend in der Zona Norte abgespielt, wohin sich i.d.R. nachts ohnehin keine Touristen verirren


    Also erstens hat es in Botafogo (liegt gleich neben Copacabana) einen Toten gegeben.
    Zweitens wurde die Polizeiwoche (12 DP) in Copacabana beschossen auch hier ein Verletzter.
    Drittens auch in Ipanema gab es ein Opfer -hat also alles nichts mit der Nordzone zu tun. Wer vom oder zum Flughafen möchte kann schnell in die Schußlinien kommen.
    Im übrigen hat die Drogenmafia ein Blutbad zum Jahreswechsel angekündigt.Da bietet sich Copacabana mit hundertausenden Schaulustigen ja geradezu an.

  6. #6
    michaelsuico
    Gast

    Böse

    und trotzdem werden sie silvester an der cobacabana feiern, so als wenn nichs gewesen waere.

 

 
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