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Integrationskurs Info: Erstmals mit dem neuen Aufenthaltsgesetz wurden nunmehr auch Maßnahmen zur Integration von rechtmäßig auf Dauer im Bundesgebiet lebenden Ausländerinnen und Ausländern in das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben im Bundesgebiet eingeführt. Handbuch für Deutschland Informationen über das Leben in Deutschland Grundangebot zur Integration - Integrationskurs Eingliederungsbemühungen von Ausländern werden durch
  1. #1
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    Standard Integrationskurs Info

    Erstmals mit dem neuen Aufenthaltsgesetz wurden nunmehr auch Maßnahmen zur Integration von rechtmäßig auf Dauer im Bundesgebiet lebenden Ausländerinnen und Ausländern in das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben im Bundesgebiet eingeführt.

    Handbuch für Deutschland
    Informationen über das Leben in Deutschland

    Grundangebot zur Integration - Integrationskurs

    Eingliederungsbemühungen von Ausländern werden durch ein Grundangebot zur Integration (Integrationskurs) unterstützt. Der Integrationskurs umfasst Angebote, die Ausländer an die Sprache, die Rechtsordnung und die Kultur und Geschichte in Deutschland heranführen sollen.

    Ausländer sollen dadurch mit den Lebensverhältnissen im Bundesgebiet soweit vertraut werden, dass sie ohne die Hilfe oder Vermittlung Dritter in allen Angelegenheit des täglichen Lebens selbständig handeln können.

    Der Integrationskurs umfasst einen Basis- und einen Aufbausprachkurs von jeweils gleicher Dauer zur Erlangung ausreichender Sprachkenntnisse sowie einen Orientierungskurs zur Vermittlung von Kenntnissen der Rechtsordnung, der Kultur und der Geschichte in Deutschland.

    Für die Teilnahme an einem Integrationskurs sollen Kosten in angemessenem Umfang unter Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit der Betroffenen erhoben werden.

    Wer k a n n an einem Integrationskurs teilnehmen?

    Ein Anspruch auf die Teilnahme an einem Integrationskurs haben Ausländer, die sich dauerhaft im Bundesgebiet aufhalten, wenn erstmals eine Aufenthaltserlaubnis zu Erwerbszwecken, zum Zwecke des Familiennachzugs oder aus humanitären Gründen erteilt wird.

    Auch Ausländer, die keinen Teilnahmeanspruch besitzen, können im Rahmen verfügbarer Kursplätze zugelassen werden. Die weiteren Einzelheiten sind bei der zuständigen Ausländerbehörde oder beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu erfragen.

    Wer m u s s an einem Integrationskurs teilnehmen?

    Ausländer, die einen Anspruch auf Teilnahme haben und sich nicht auf einfache Art in deutscher Sprache mündlich verständigen können, haben eine Verpflichtung zur Teilnahme an einem Integrationskurs. Die Berechtigung bzw. die Verpflichtung zur Teilnahme an einem Integrationskurs wird von der Ausländerbehörde bei der Ausstellung des ersten Aufenthaltstitels festgestellt und Ihnen mitgeteilt.

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    Gruss brasilmen Thomas
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Standard Auszug aus dem Aufenthaltsgesetz

    Kapitel 3
    Förderung der Integration

    § 43 Integrationskurs
    (1) Die Integration von rechtmäßig auf Dauer im Bundesgebiet lebenden Ausländern in das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben in der Bundesrepublik Deutschland wird gefördert.

    (2) Eingliederungsbemühungen von Ausländern werden durch ein Grundangebot zur Integration (Integrationskurs) unterstützt. Der Integrationskurs umfasst Angebote, die Ausländer an die Sprache, die Rechtsordnung, die Kultur und die Geschichte in Deutschland heranführen. Ausländer sollen dadurch mit den Lebensverhältnissen im Bundesgebiet so weit vertraut werden, dass sie ohne die Hilfe oder Vermittlung Dritter in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens selbständig handeln können.

    (3) Der Integrationskurs umfasst einen Basis und einen Aufbausprachkurs von jeweils gleicher Dauer zur Erlangung ausreichender Sprachkenntnisse sowie einen Orientierungskurs zur Vermittlung von Kenntnissen der Rechtsordnung, der Kultur und der Geschichte in Deutschland. Die erfolgreiche Teilnahme wird durch eine vom Kursträger auszustellende Bescheinigung über den erfolgreich abgelegten Abschlusstest nachgewiesen. Der Integrationskurs wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge koordiniert und durchgeführt, das sich hierzu privater oder öffentlicher Träger bedienen kann. Für die Teilnahme am Integrationskurs sollen Kosten in angemessenem Umfang unter Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit erhoben werden. Zur Zahlung ist auch derjenige verpflichtet, der dem Ausländer zur Gewährung des Lebensunterhalts verpflichtet ist.

    (4) Die Bundesregierung wird ermächtigt, nähere Einzelheiten des Integrationskurses, insbesondere die Grundstruktur, die Dauer, die Lerninhalte und die Durchführung der Kurse, die Vorgaben bezüglich der Auswahl und Zulassung der Kursträger sowie die Voraussetzungen und die Rahmenbedingungen für die Teilnahme und ihre Ordnungsmäßigkeit einschließlich der Kostentragung sowie die erforderliche Datenübermittlung zwischen den beteiligten Stellen durch eine Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates zu regeln.

    (5) Die Bundesregierung legt dem Deutschen Bundestag zum 1. Juli 2007 einen Erfahrungsbericht zu Durchführung und Finanzierung der Integrationskurse vor.

    [ Seitenanfang ]

    § 44 Berechtigung zur Teilnahme an einem Integrationskurs
    (1) Einen Anspruch auf die einmalige Teilnahme an einem Integrationskurs hat ein Ausländer, der sich dauerhaft im Bundesgebiet aufhält, wenn er

    erstmals eine Aufenthaltserlaubnis
    zu Erwerbszwecken (§§ 18, 21),
    zum Zweck des Familiennachzugs (§§ 28, 29, 30, 32, 36),
    aus humanitären Gründen nach § 25 Abs. 1 oder 2 erhält oder
    eine Niederlassungserlaubnis nach § 23 Abs. 2 erhält.
    Von einem dauerhaften Aufenthalt ist in der Regel auszugehen, wenn der Ausländer eine Aufenthaltserlaubnis von mehr als einem Jahr erhält oder seit über 18 Monaten eine Aufenthaltserlaubnis besitzt, es sei denn, der Aufenthalt ist vorübergehender Natur.

    (2) Der Teilnahmeanspruch nach Absatz 1 erlischt zwei Jahre nach Erteilung des den Anspruch begründenden Aufenthaltstitels oder bei dessen Wegfall.

    (3) Der Anspruch auf Teilnahme am Integrationskurs besteht nicht,

    bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die eine schulische Ausbildung aufnehmen oder ihre bisherige Schullaufbahn in der Bundesrepublik Deutschland fortsetzen,
    bei erkennbar geringem Integrationsbedarf oder
    wenn der Ausländer bereits über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt. Die Berechtigung zur Teilnahme am Orientierungskurs bleibt hiervon unberührt.
    (4) Ein Ausländer, der einen Teilnahmeanspruch nicht oder nicht mehr besitzt, kann im Rahmen verfügbarer Kursplätze zur Teilnahme zugelassen werden.

    [ Seitenanfang ]

    § 44a Verpflichtung zur Teilnahme an einem Integrationskurs
    (1) Ein Ausländer ist zur Teilnahme an einem Integrationskurs verpflichtet, wenn

    er nach § 44 Abs. 1 einen Anspruch auf Teilnahme hat und sich nicht auf einfache Art in deutscher Sprache mündlich verständigen kann oder
    die Ausländerbehörde ihn im Rahmen verfügbarer und zumutbar erreichbarer Kursplätze zur Teilnahme am Integrationskurs auffordert und er
    Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch bezieht und die die Leistung bewilligende Stelle die Teilnahme angeregt hat oder
    in besonderer Weise integrationsbedürftig ist.
    In den Fällen des Satzes 1 Nr. 1 stellt die Ausländerbehörde bei der Ausstellung des Aufenthaltstitels fest, ob der Ausländer zur Teilnahme verpflichtet ist.

    (2) Von der Teilnahmeverpflichtung ausgenommen sind Ausländer,

    die sich im Bundesgebiet in einer beruflichen oder sonstigen Ausbildung befinden,
    die die Teilnahme an vergleichbaren Bildungsangeboten im Bundesgebiet nachweisen oder
    deren Teilnahme auf Dauer unmöglich oder unzumutbar ist.
    (3) Kommt ein Ausländer seiner Teilnahmepflicht aus von ihm zu vertretenden Gründen nicht nach, so weist ihn die zuständige Ausländerbehörde vor der Verlängerung seiner Aufenthaltserlaubnis auf die Auswirkungen seiner Pflichtverletzung und der Nichtteilnahme am Integrationskurs (§ 8 Abs. 3, § 9 Abs. 2 Nr. 7 und 8, § 10 Abs. 3 des Staatsangehörigkeitsgesetzes) hin. Solange ein Ausländer seiner Teilnahmepflicht nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe a aus von ihm zu vertretenden Gründen nicht nachkommt, kann die die Leistung bewilligende Stelle für die Zeit der Nichtteilnahme nach Hinweis der Ausländerbehörde die Leistungen bis zu zehn vom Hundert kürzen. Bei Verletzung der Teilnahmepflicht kann der voraussichtliche Kostenbeitrag auch vorab in einer Summe durch Gebührenbescheid erhoben werden.

    [ Seitenanfang ]

    § 45 Integrationsprogramm
    Der Integrationskurs kann durch weitere Integrationsangebote, insbesondere ein migrationsspezifisches Beratungsangebot, ergänzt werden. Das Bundesministerium des Innern oder die von ihm bestimmte Stelle entwickelt ein bundesweites Integrationsprogramm, in dem insbesondere die bestehenden Integrationsangebote von Bund, Ländern, Kommunen und privaten Trägern für Ausländer und Spätaussiedler festgestellt und Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Integrationsangebote vorgelegt werden. Bei der Entwicklung des bundesweiten Integrationsprogramms sowie der Erstellung von Informationsmaterialien über bestehende Integrationsangebote werden die Länder, die Kommunen und die Ausländerbeauftragten von Bund, Ländern und Kommunen sowie der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen beteiligt. Darüber hinaus sollen Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, die Träger der freien Wohlfahrtspflege sowie sonstige gesellschaftliche Interessenverbände beteiligt werden.

    [ Seitenanfang ]

    Kapitel 4 Ordnungsrechtliche Vorschriften
    § 46 Ordnungsverfügungen
    (1) Die Ausländerbehörde kann gegenüber einem vollziehbar ausreisepflichtigen Ausländer Maßnahmen zur Förderung der Ausreise treffen, insbesondere kann sie den Ausländer verpflichten, den Wohnsitz an einem von ihr bestimmten Ort zu nehmen.

    (2) Einem Ausländer kann die Ausreise in entsprechender Anwendung des § 10 Abs. 1 und 2 des Passgesetzes untersagt werden. Im Übrigen kann einem Ausländer die Ausreise aus dem Bundesgebiet nur untersagt werden, wenn er in einen anderen Staat einreisen will, ohne im Besitz der dafür erforderlichen Dokumente und Erlaubnisse zu sein. Das Ausreiseverbot ist aufzuheben, sobald der Grund seines Erlasses entfällt.
    Gruss brasilmen Thomas
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  3. #3
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    Standard Meine Frau hat einem Integrationskurs teilgenommen.

    Als meine Frau (Brasilianerin) hier nach Deutschland gekommen ist, und wir die Anmeldung beim Ausländeramt gemacht haben, hat Sie dort eine Verpflichtung zur Teilnahme an einem Integrationskurs erhalten. Dieses Formular mußte Sie bei Ihrem Kursträger abgeben, der es dann ausgefüllt an das Ausländeramt zurück geschickt hat. Der Kurs hat echt eine Menge gebracht, denn jetzt kann sie zumindest so gut deutsch, daß sie sich, ohne Probleme mit allen Leuten hier unterhalten kann. Außerdem hat sie ein Zertifikat erhalten, das Ihr bei zukünftigen Bewerbungen helfen wird. Der Kurs umfasste 600 Unterrichtsstunden, die über 10 Monate verteilt waren. Pro Unterrichtsstunde mußten wir nur 1 Euro zuzahlen. Für diesen sehr günstigen Preis hätten wir niemals einen privaten Deutschkurs in ähnlichem Umfang bekommen können.
    Ich weiß nicht, ob es zwischen den Bundesländern Unterschiede gibt. Bei uns in Baden-Württemberg ist es jedenfalls so wie beschrieben.

    Mein Fazit: Ein Integrationskurs ist eine sehr lohnende Investition, denn es hilft sehr sich hier in Deutschland zurecht zu finden.

    Grüße

    Twofrogs

  4. #4
    Neuer Benutzer
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    Standard Es

    Es geht auch für 0 €. Einfach im Büro des Integrationskurses Informieren. Formulare ausfüllen, bzw ausrucken fertig. Hat bei uns funktioniert.

    (Mann muss nur seinen Anspruch geltend machen)

  5. #5
    Neuer Benutzer
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    Standard

    Hallo!
    Steht dem brasilianischen Partner der Integrationskurs auch zu, wenn man in Brasilien geheiratet hat und danach erst nach Deutschland zieht?

  6. #6
    Neuer Benutzer
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    Standard

    Ich denke schon.

    Frag einfach bei der ABH nach.

 

 

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