Laut Ricardo Teixeira, Präsident des brasilianischen Fußball-Verbandes CBF, muss Brasilien im Wettrennen gegen Kolumbien um die Austragung der WM 2014 nur sich selbst fürchten. Einzig Fehler als Ausrichter oder eine Nichtbeachtung der FIFA-Forderungen würden eine Zusage verhindern, meinte Teixeira am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur Agencia Brasil.
Er hob jedoch auch hervor, dass es in Rio de Janeiro und Sao Paulo Probleme mit den Spielstätten geben würde. "Diese beiden Stadien stellen ernsthafte Probleme dar", meinte der Funktionär. Laut seiner Einschätzung wären im Moment lediglich die Arenen in Brasilia und Belo Horizonte geeignet, WM-Spiele zu beherbergen. Die FIFA werde wahrscheinlich im Februar ihren Anforderungskatalog übermitteln, danach müsse man die Planungen mit Höchstgeschwindigkeit vorantreiben.
Auf Grund des Rotationssystems der FIFA steht seit Jahren so gut wie fest, dass die WM 2014 in Südamerika stattfinden wird. Bis zur Deadline im Dezember 2006 hatten sich jedoch lediglich Brasilien und Außenseiter Kolumbien beworben. Bei der bisher einzigen in Brasilien gespielten WM wurde die "Selecao" 1950 nach einer dramatischen 1:2-Finalniederlage gegen Uruguay Vizeweltmeister.






