So, eine gute und eine schlechte Nachricht, ok - zuerst die schlechte: Kahê bekam´s leider nicht mehr geregelt mit den entscheidenden Toren für Borussia...heul...also Themenwechsel und hier die gute: Scheinehebefragung verlief positiv (ca. 1 1/4 Std. bei mir - ca. 1 Std. parallel bei ihr in BRA), ok - dann steht ja der Erteilung d. Heiratsvisums nix mehr im Weg! Von wegen..."Hallo, ach geh´n se doch nochmal eben auf´s Standesamt u. holen sich ne Bescheinigung über die Anmeldung der Eheschließung, dann geb ich meine positive Bewertung auch weiter nach BRA..." Hmmm, tja - erstmal beim Standesamt dann lt. freundlicher Standesbeamtin (wenn die uns demnächst herzliche Worte mit auf den Weg geben soll, ist Heiraten in Dänemark binnen 10 Minuten bestimmt tausendmal romantischer...) bitteschön wieder aufschlagen, wenn auch Sprechzeiten sind (2x die Woche von 8-12). "Ja wie, Anmeldung der Eheschließung allein?" "Bitte erstmal Vollmacht hierfür an die Liebe nach BRA schicken" (natürlich in deutsch und Vervollständigung auch in deutsch... Danke an die liebe Dame vom deutschen Konsulat in Belem, der ich alles zufaxen durfte und die uns immer ganz ganz hilfsbereit unterstützt hat! Ohne sie wären wir überhaupt nicht "vom Fleck" gekommen!), zusammen diese Vollmacht mit den Originalunterlagen meiner Lieben (Geburtsurkunde, Wohnsitzbestätigung, Ledigkeitsnachweis...) wieder per Post an mich zurückschicken (Beglaubigte Kopie des Reisepasses nicht vergessen, an den aber leider zur Zeit niemand kommt, da dieser im Original in der Botschaft in Brasilia liegt - lustig, gell?!). Bemerkenswert (und fast nicht mehr lustig) finde ich, dass mir seinerzeit zunächst gesagt wurde, dass man den Weg zum Standesamt erst nach ihrer Einreise zusammen persönlich vornehmen könne...ätschi-bätschi - is´ wohl nich´ (hätt mir das einer vorher gesagt, hätt ich den ganzen Zauber mit Vollmacht, Eheanmeldung und so schon längst erledigen können)...naja, wir sind ja Kummer gewöhnt... also dann aber erstmal nach Erhalt ihrer Unterlagen (wie lang ist hier eigentlich so der Postweg?) mit den brasilianischen Dokumenten hier zum gerichtlich ermächtigten Dolmetscher latschen (wie lang braucht eigentlich so´n Dolmetscher und wie teuer?), diese dann wieder zum Standesamt bringen, das die Unterlagen dann wiederum erstmal ans Oberlandesgericht schickt, dann wieder mindestens 4 Wochen warten (zwischenzeitlich verschiebt sie zum vierten Mal ihren Rückflug nach Strasburg und ich zum vierten Mal ihre Krankenversicherungspolice bzw. muß mir hierfür ein neues Unternehmen suchen, da dieses kein viertes Mal verschiebt...) und nebenbei noch die Nerven behalten (auch sie sagte mir letztens mal: "Je suis enervé" - bestimmt hat sie eigentlich gesagt: "Ich freu´ mich auf NRW", ganz sicher - hab´s nur mal wieder falsch verstanden...) ...So - und was mach ich eigentlich mit ihrer "Nur-Kopie" (unbeglaubigt) ihres Reisepasses? Scheitert dann alles hieran? Krieg ich den einfach so vielleicht sogar auch hier beglaubigt? Hat mal einer die Telefonnummer von Kai Pflaume? Glaube, wenn sie endlich bei mir ist, ist Borussia längst wieder erstklassig! Hoffe ich krieg´ dann irgendwann doch die Bescheinigung über die Anmeldung der Eheschließung, die ich dann "per Hechtsprung" ins Büro vom Ausländeramt gebe... Kann echt nur allen "Gleichgesinnten" (nach unserer Erfahrung) von dieser Variante des direkten Heiratsvisums abraten, hier ist doch wahrlich der "Ehrliche", der mit offenen Karten spielt, am Ende irgendwo der "Gearschte"...naja, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren - sehe dann doch auch für meinen Verein und "sie & mich" doch noch eine Parallele: Die Hoffnung stirbt zuletzt...




