Oi Jerez
Das mit dem Geld ist sicher ein Aspekt, ob er immer so gewichtig ist, will ich nicht bestätigen. Ist wohl auch ein Unterschied ob 2 junge Deutsche aus der gleichen Klasse heiraten mit nix in der Tasche oder ob von vorneherein ein größerer Unterschied beim Alter, Bildung, Kultur und Bankkonto besteht.
Und da sollte man schon sagen, wo langfristig die finanziellen Möglichkeiten sind, es ist auch für sie nicht schön, wenn die Prinzenrolle erst in D plötzlich ausgeträumt ist und der Sack auch noch 10 Stunden pro Tag malochen muss, um die Brötchen zu verdienen. Es gibt Brasilianerinnen, die sich das nicht vorstellen können und Deutsche, die da nicht für rechtzeitige Klarheit sorgen.
Wir leben jetzt seit bald 18 Monaten in D zusammen, meine zukünftige Frau kennt genau meine Einkommensverhältnisse, wie ich arbeite und wieviel Freizeit ich habe oder zukünftig haben werde. Sie weis, was es bedeutet, wenn ich in Altersteilzeit gehe und was die mehr Freizeit finanziell für uns bedeutet. Entsprechend kann sie auch planen, was sie mit der ihrer Zeit anfängt (UNI oder praktische Ausbildung) und sie entscheidet mit wann wir zurück nach B gehen. Wenn ich sie da bei allen außen vor oder gar im dunkelen hättet sitzen lassen, würde mir mit Sicherheit auch bald mal eine Überraschung ins Haus stehen. So haben wir eine größere Chance, aber Garantien gibt es nicht.
Ich kann nur bestätigen, vorher reden und ausprobieren. Es gibt genügend Möglichkeiten, bis zu 12-18 Monaten ein Visum zu bekommen über die Sprachschiene, kostet ein wenig, aber ist gut investiert und alle male billiger als eine Scheidung.
Gruß
Tiradentes
PS: natürlich tut es auch einen jungen deutschen Ehepaar gut, wenn man den Neustart ohne finanzielle Sorgen beginnen kann. Sie schwanger, er Mindestlohnempfänger und Apelsinenkistenmöbel sind schlechte Startvoraussetzungen.



5Danke

- Und sind wir ehrlich - einige Frauen waren mit sog. Katalogmännern auch nicht wirklich gesegnet ....

