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Ehe, Kind und Scheidung: Hier meine Geschichte im Überblick. Ich bin jetzt 38 Jahre alt und lebe in Österreich. Nach ca. 10 Südamerikareisen nach Arg, Ven, Bras, Urug sowie Belize und St. Marteen anfang 2000 bis 2004 lernte ich meine zukünftige Ehefrau 2003 in Rio de Janeiro kennen. Der Altersunterschied beträgt 16 Jahre (richtig,
  1. #1
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    Standard Ehe, Kind und Scheidung

    Hier meine Geschichte im Überblick.

    Ich bin jetzt 38 Jahre alt und lebe in Österreich. Nach ca. 10 Südamerikareisen nach Arg, Ven, Bras, Urug sowie Belize und St. Marteen anfang 2000 bis 2004 lernte ich meine zukünftige Ehefrau 2003 in Rio de Janeiro kennen. Der Altersunterschied beträgt 16 Jahre (richtig, sie ist jünger).

    Meine ersten Reisen waren aus bloßer Neugierde und Spaß am Reisen in Großstädte die am Meer liegen, später war es mein Ziel eine argentinische oder brasilianische Frau kennenzulernen, zu heiraten und eine Familie zu gründen.

    Ich war gezielt auf der Suche und besuchte Jockey clubs in buenos aires, rotary club Veranstaltungen in Montevideo, Vip clubs, Discothequen, Nikki Beach in Buzios mit einem konkreten Ziel.
    Durch meine Recherchen und Beobachtungen war ich gewarnt vor Sexturismus und alles was dazugehört. Gezielt habe ich meinen social circle aufgebaut und Freundinnen gehabt.

    Mein Frau lernte ich jedoch ganz anders, nämlich während eines Spazierganges an der Strandpromenade zwischen Posto 10 und Apracador kennen. Erstmal gefiel sie mir überhaupt nicht und dachte sie ist eine GdP (genau daß was ich eigentlich vermeiden wollte). Interesse zeigte ich als ich feststellte, daß sie Deutsch im Anfängerstadium sprach, ihre Mutter in der Schweiz lebt und sie keine GdP ( 99%) ist.

    Ich hatte ohnedies vor am Abend auszugehen und machte mit ihr einen Treffpunkt aus. Wir gingen ins Satyricon, danach ins Melt und danach ins Motel.

    5 Tage später mußte ich zurück nach Europa und lud sie 2 Monate später nach Ö ein. 3 Wochen später war sie schwanger und weiter 6 Monate danach haben wir mit pomp und glamour geheiratet.

    Sie lebte sie schnell ein, konnte nach wenigen Wochen Deutsch sprechen und nach 10 Monaten perfekt, fast akzentfrei.

    Ich möchte festhalten, daß bis zu diesem Zeitpunkt ein zufriedenstellendes Familienleben vorhanden war und ich hoffnungsfroh in die Zukunft blickte. Die Lebensplanung war daraufhin ausgerichtet in den nächsten 10 bis 15 Jahren einen Wohnsitz in RdJ zu errichten und nach spätestens 20 Jahren überwiegend in RdJ zu leben. Wir wollten eine große Familie mit mehreren Kindern gründen. Ich bin beruflich etabliert, finanziell investiert und verfüge über mehrere arbeitsfreie Einkommen, jedoch bin ich vermögenslos.

    Kurze Zeit nach der Geburt unserer Tochter zeigte meine Frau ihr wahres Gesicht und das Drama, wie in unzähligen Beiträgen geschildert, begann auch für mich.
    Ich habe festgestellt daß das ganze nur einen Zweck diente und zwar zur gänze jenen meiner Frau. Den Preis den Sie dafür bezahlen mußte war ein gemeinsames Kind, meine geliebte Tochter.

    Der Haushalt wurde aufs Äußerste vernachlässigt. Schmutzwäsche war von gewaschenen Wäschebergen umgeben oder auch andersrum. Speisereste wurden nicht mehr entfernt. Meine Frau bevorzugte bis 17h zu schlafen und machte die Nacht zum Tag. In der gemeinsamen Wohnung waren brasil. Freunde aus 100km Umgebung.
    Ich wurde finanziell und emotional erpreßt, schließlich aus der gemeinsamen Wohnung geekelt. Zusätzlich wurden noch Anzeigen bei Gericht und Jugendwohlfahrt gegen mich eingebracht. Die Bandbreite der Anzeigen war von Mißbrauchsvorwürfen bis emotionale Kälte.
    Das TV war rund um die Uhr an. Coca Cola aus 2l Pet und Pizza waren Haupternährungsquellen. Unsere Tochter bei Freundinnen oder in der Schweiz versorgt.

    Im Zuge des Scheidungsverfahrens habe ich alle Rechte und gemeinsam angeschaffte Möbel abgetreten mit einer Abschlagszahlung und Unterhaltszahlung und Ausbildungskosten für unsere Tochter. Im Gegenzug habe ich meine Dachterrassenwohnung wieder zurückerhalten in der meine Frau 2 Jahre bleiben durfte.

    Heute 3 Jahre danach schaut es so aus:

    Ich lasse mich auf keine Diskussionen mit der Kindesmutter ein. Ich bin in meinem Frame unverrückbar. Sie lebt bei neuem Freund. Meine Tochter sehe ich regelmäßig nach von meiner Exfrau bestimmten Zeitpunkten. Der Umgang zwischen meiner Tochter und Mutter ist gelinde gesagt für mich unverständlich. Es wird mit Härte, extremer Brutalität und sozialer und kognitiver Kälte gegen meine Tochter vorgeganen.

    Wie schaut es in mir aus:

    Ich bin in keiner Weise bitter oder enttäuscht oder sonstwie eingeengt. Bin zwar seit damals nicht mehr in Bras gewesen dafür schon mehrmals in Südafrika und sehe dort ähnliche Verhaltensweisen wie in Bras jedoch unter einem anderen Blickwinkel.


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  2. #2
    Neuer Benutzer
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    17.05.2008
    Beiträge
    1

    Standard AW: Ehe, Kind und Scheidung

    Hallo,

    zunächst einmal kann ich sagen, dass ich ähnlich in allen möglichen Ländern und Kontinenten unterwegs war. Einmal mit dem Ziel irgendwann aus D auszuwandern und irgendwo vielleicht eine Lebenspartnerin zu finden, die vielleicht aus einem dieser Länder stammt.

    Insgesamt habe auch ich den lateinamerikanischen Bereich favorisiert. Vor ca. 20 Jahren Venezuela, später Argentinien und zuletzt Brasilien. Ich bin heute mit einer Brasilianerin verheiratet, mit der ich absolut glücklich bin und wir wenig "Stress" miteinander haben. Der Altersunterschied beträgt zwischen uns 16 Jahre.

    Vor ein paar Jahren, bevor ich meine Frau kennengelernt habe, hatte ich auch eine andere Brasilianerin kennengelernt. Sie hat mir eine durchaus ergreifende (ihre) Lebensgeschichte erzählt. Verheiratet mit einem Belgier, sie schwanger im 3. Monat zurück nach Brasilien, mit dem Ziel, dass er nachkommt und beide dann dort ihren Lebensmittelpunkt gehabt hätten. Also ist sie mit einem One-Way-Ticket nach Brasilien geflogen. Er ist aber nicht nachgekommen und hat sie sitzen gelassen. Sie hat eine Tochter zur Welt gebracht. Wahrscheinlich war es ähnlich wie bei Dir. Deshalb hat er sie quasi abserviert. Das war sicherlich nicht in Ordnung. Zunächst kannte ich aber nur ihre Geschichte zu dem Vorgang.

    Als ich sie kennenlernte haben wir ein paar Tage zusammen verbracht. Sie war 24 Jahre alt, ich zu dem Zeitpunkt 38 Jahre alt. Sie hat auf mich einen reifen Eindruck gemacht, eine Frau, die zielstrebig weiß was sie will, verkörpert. Intelligent, vernünftig und verantwortungsvoll. Daher habe ich gedacht, ok wir können es tatsächlich miteinander versuchen. Sie ist drei Monate später nach D gekommen und ich wollte ihr helfen, ihre Situation mit dem Vater ihrer Tochter zu klären. Es gab viel Behördenkram, Botschaftsbesuche, Anwälte/Pflichtverteidiger in Belgien und eine desaströses Zusammentreffen mit dem Vater der gemeinsamen Tochter. Heute weiss ich warum. Hätte ich mir doch zur objektiven Meinungsbildung auch seine Meinung angehört, bevor ich ihr alles geglaubt habe. Aber er war ja der Bösewicht von dem ich mich um Himmelswillen fern halten sollte, da mir sonst irgendetwas hätte zustoßen können (so ihre Aussage).

    Naja, sie war wie gesagt hier und innerhalb der 4 Wochen wollten wir viel hier für sie regeln. Sie mußte dann im Rahmen der Anmeldung von Anspüchen für eine Zeit in Belgien in einer sozialen Einrichtung (OCMW) des belgischen Staats untergebracht werden. Kaum war sie dort, ging der Streit los. Sie ist eine sehr jähzornige Frau. Mit Stimmungsschwankungen, von denen ich zuweilen auch denke, dass sie drogenbedingt sein könnten. Ich habe mit ihr jeden Tag telefoniert (sie angerufen). Sie hat das dann als Kontrolle ausgelegt und es wurde immer schlimmer. Ich muss dazu sagen, dass ich grundsätzlich an das Gute im Menschen glaube und ihr sowohl vertraut habe und sicherlich keine Gründe gehabt habe sie in ihrer Bewegung durch Eifersucht etc. einzuschränken. Es wurde dann immer schlimmer und da bin ich mal überraschend 800km nach Belgien gefahren um sie für ein Wochenende zu überaschen. Von Wiedersehensfreude konnte man nicht viel sehen. Ich sollte die Sozialeinrichtung nicht betreten, weil sie sonst Probleme bekommen könnte etc. Habe ich dann auch nicht gemacht. Also bin ich vorzeitig wieder zurück. Wir haben weiter miteinander telefoniert, Stress gehabt, wenn sie etwas brauchte, juristischen Rat oder anderes war sie freundlich...

    Nach drei Wochen bin ich dann nochmal nach Belgien. Wieder überraschend. Diesmal direkt in die Sozialeinrichtung. Ich hatte mich vorher auch bei Ihrer Betreuerin angemeldet, aber Stillschweigen vereinbart. Die Unterkünfte sind sehr liberal in Belgien geführt. Kaum Überwachung, die Bewohner sind dort selbständig untergebracht. Von Zeit zu Zeit kommen die Sozialarbeiter und schauen nach dem Rechten. Ok, ich bin dort angekommen und sie war nicht dort. Das gab mir die Gelegenheit, mich mit einigen Personen über sie zu unterhalten. Eine ältere Frau kannte ich von dem Tag als sie in der Einrichtung einzog. Diese Frau war integer und auch bei der Sozialbehörde angesehen. Was ich jedoch dann über meine brasilianische Freundin erfuhr, riss mir fast den Boden unter den Füßen weg. Sie war eine GdP hat wohl zeitweilig auch Drogen genommen, in Belgien in Restaurants illegal gearbeitet, die ohnehin lockeren Auflagen der belgischen Behörden sehr weit ausgelegt...

    Als sie dann dort eintraf und mich sah, sie wußte ja nicht, was ich vorher über sie erfahren hatte, ich mit einer roten Rose in der Hand... normalerweise freut sich ja derjenige, für den die Rose bestimmt ist, aber... ich glaube sie hätte mich, wenn sie einen Revolver gehabt hätte auf der Stelle erschossen. Es gab viel Streit, es war furchtbar und ist soweit eskaliert, dass ich dann die Polizei hinzugezogen habe. Und dann habe ich noch am selben Abend den Vater ihrer gemeinsamen Tochter aufgesucht, der ca. 20km entfernt gewohnt hat. Er hat mich nur sehr ernst mit folgender Aussage begrüßt, "Welcome in the club of ...". Und da hat sich dann der Kreis der Wahrheit geschlossen. Da ich sie damals auch finanziell unterstützt habe und nach Strich und Faden betrogen wurde, wollte ich wissen, wer und was sie tatsächlich ist. Bei meinem nächsten Brasilienaufenthalt habe ich viel über sie erfahren und alles in puncto Prostituierte hat sich bewahrheitet. Belgier, Holländer, Norweger, Schweden und Brasilianer... insbesondere aber Männer aus Skandinavien, wo der Lebensstandard höher ist. Sie stammt aus Fortaleza.

    Heute lebt sie in Belgien, geschieden und gleich wieder verheiratet. Die Tochter geht sporadisch zur Schule, wenn´s der Mutter eben paßt. Der jetzige Ehemann ist locker Anfang 50 und hat im Lotto mit sechs anderen Spielern knapp 1,2 Mio Euro gewonnen. Besitzer eines Café´s. Wenn das kein fetter Fisch am Haken dieser GdP ist. Naja zum Schluss bin ich etwas sarkastisch. Mir gings lange schlecht, ich habe versucht Fehler bei mir zu finden. Habe sie viel zu lange verteidigt. Die Augen verschlossen, wo Anzeichen waren. Aber mir ist glücklicherweise auch viel erspart geblieben, da ich sie durchaus heiraten und ihre Tochter adoptieren wollte.

    Offensichtlich wiederholen sich solche Geschichten immer wieder.

    Meine Frau mußte gerade in der Anfangszeit unseres Kennenlerners unter meinem Misstrauen leiden.

    Wir haben uns Zeit gelassen und erst nach zwei Jahren ist sie zum ersten Mal nach D gekommen. Vorher haben wir gemeinsame Urlaube in Brasilien verbracht. Ich bin auch einmal in der Kennenlernphase überraschend nach Brasilien geflogen.

    Ich kann nur jedem raten, prüfe gut wer sich bindet. Anstatt die Augen zu verschließen, wenns Ungereimtheiten gibt, Augen auf! Sprache lernen! Niemals unter Druck setzen lassen. Wenn´s Liebe ist, dann übersteht sie gerade in der Anfangsphase viele Schwierigkeiten. Leider wiederholen sich gerade hier in dem Forum oftmals ähnliche Lebensgeschichten.

    @martini bianco
    Es tut mir leid für Dich. An deiner Stelle würde ich jedoch dafür kämpfen, dass alleinige Sorgerecht für mein Kind zu bekommen. Boa sorte!

    MM

 

 

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