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Oi Alemao
also geht's mehr um Umzugkartons. Ich glaube, die würden das schon bei der ersten Sendung registrieren und spätestens bei der 2. nachfragen.
Ich habe meinen ersten Umzug nach Brasilien mit 2 Sendungen a 4-6 Umzugakartons gemacht. Die zweite Sendung wurde bereits zurückgehalten mit Hinweis, dass ich ja schon mal 4 Kisten bekommen hatte. Verdacht auf gewerbsmäßigen Handel. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon meine RNE bzw. mein Protokoll und konnte das so ausräumen. Um legal zu sein hätte ich das mit dem Protokoll anders anmelden müssen/können. Einfuhren größer als ein Schuhkarton werden wohl überwacht.
Ist aber alles Wissenstand 1997-98, seitdem hab ich immer in Containern von Kollegen transportiert oder im Koffer.
Gruß
Tiradentes
Alemao, leider wird aus deiner "Umzugskisten"-Aussage nicht klar, ob du damit die Groesse de Kisten meinst oder ob du die tatsaechlich als "Umzugsgut" deklarieren willst.
Du kannst aber Gift darauf nehmen, dass in beiden Faellen schon bei der ersten "Umzugkiste" gestutzt werden wird, wenn die durch den Scanner laeuft! Wie Tiradentes schon sagte, wird alles, was eine bestimmte Groesse ueberschreitet auf jeden Fall durchleuchtet, kleinere Sendungen (Briefe bis Paeckchengroesse) stichprobenweise.
Und dann wird auf jeden Fall erhoehter Erklaerungsbedarf herrschen, warum Elektronikartkel (neue, originalverpackte) als Umzugsgut deklariert werden (fuer den Fall der "Umzugskistenloesung") bzw. warum eine Privatperson 2x monatlich groessere Mengen solcher Artikel "kommen laesst".
Ich schaetze, dass spaetestens mit der 2. Kiste das brasilianische Zolllager fuer beschlagnahmte Waren um eine Kiste gewachsen sein wird.
Das sind alles "Versuche", die andere schon lange vor dir ausprobierten und nicht erfolgreich waren, und sich anschliessend der paraguayanischen Loesung dieses Problems zugewandt haben.
Aber selbst so werden jede Woche quer durch Brasilien kleine Laeden (und inzwischen auch MercadoLivre-Anbieter (brasilianisches ebay)) von Beamten aufgesucht und fuer ihre Bemuehungen, am Zoll und Fiskus vorbei zu arbeiten entsprechend "belohnt".
Ich denke, das ist das Risiko nicht wert und die Beamten, die damit zu tun haben, sind inzwischen alles anderes, als "bobos"!
OK.
* Wie geldaufwendig ist das?
* Wie zeitaufwendig ist das?
* Wie sind die Erfolgsaussichten?
Alternativ: Wie funktioniert die Paraguay Route? Dort gibt es keinen Zoll und man muss den Kram irgendwie ueber die Grenze nach Brasilien schaffen?![]()
@ale123:
Also die "Paraguay-Route" am besten gleich wieder vergessen, denn das ist Schmuggeln der allerfeinsten Art: am Zoll und Fiskus vorbei ueber die gruene Grenze oder nachts ueber den Grenzfluss.
Die so "importierten" Waren werden gerade jetzt vor Weihnachten containerweise aus den Laeden geholt!
Die Deutsch-Brasilianische Handelskammer (Deutsch-Brasilianischen Industrie-und Handelskammern )
hat auf ihrer Webseite eine Menge an Infos und auch Kontaktadressen, wo du dich ja mal kundig machen kannst, wie das funktioniert und wie lange soetwas dauert!
Die kostenlos herunterladbare Publikation "So geht's - Einstieg in Brasilien" (http://www.ahkbrasil.com/pdf_public/...s_Einstieg.pdf ) beschreibt eigentlich auf 24 Seiten recht gut und kompakt, was wie funktioniert und was bei Firmengruendungen zu beachten ist.
Eine weitere Publikation (http://www.ahkbrasil.com/pdf_public/...esteuerung.pdf ) befasst sich auf 40 Seiten mit der Besteuerung (ab Seite 25 z.B. mit den Importen).