Waehrend die Regierungen in Europa mit Selbstbeweihraeucherung und endlosen Sitzungen versuchen, eine Loesung fuer die globale Wirtschaftkrise zu schaffen, hat Brasiliens Regierung unter Praesident Lula schnell und entschlossen reagiert:
Innerhalb nur kurzer Zeit wurde ein Paket an Massnahmen aufgestellt und beschlossen, dass der brasilianischen Wirtschaft wieder neuen Schwung verleihen soll.
So wurden ab Beginn 2009 die Einkommenssteuerstufen zu Gunsten des Buergers geandert und vor allem eine ganze Reihe von steuerlichen Massnahmen getroffen, die bereits heute in Kraft treten und beispielsweise dafuer sorgen, dass ein Neuwagen aus der beliebten 1-Liter-Hubraumklasse statt sonst 23.000 Reais schon um fast 10 % preiswerter wird.
Durch Massnahmen, die dem Buerger wieder mehr Kaufkraft verleihen, will man zumindest die interne Wirtschaft in Schwung halten.
Brasilien leidet nur insofern, als die Geschaefte mit dem Ausland auf Dollarbasis verlaufen und der Dollar (wie auch der Euro) seit des amerikanischen Wirtschaftskrisenausloeser gewaltig an Wert zugelegt hat, trotz der Tatsache, dass die brasilianische Zentralbank irre Mengen an Dollar auf den Weltmarkt geworfen hat, um den Kurs niedrig zu halten.
Was die Geschaefte mit dem Erdoel angeht, ist Brasilien - Gottseidank - weitgehend Selbstversorger.



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