Hallo,
meine brasilianische Frau und ich haben in Deutschland geheiratet, ohne Ehevertrag.
Nun haben wir einen 5 Jahre alten Jungen. Wie scheinbar öfter bekam meine Frau das Leben mit einem Kind in Deutschland nicht so ganz geregelt und wir haben uns auseinander gelebt.
Sie ist wieder in Brasilien mit unserem Kleinen.
Es läuft also auf eine Scheidung hinaus, obwohl ich eigentlich lieber mit Frau und Kind zusammengeblieben wäre. Im Interesse meines Sohnes versuche ich eine gütliche Lösung mit meiner Unterstützung, die beiden trotzdem einen sicheren und guten Lebensstandard haben. D.h. ich werde Sie untersützen und versuche eine gütliche Lösung.
Auf Auseinandersetzung vor Gericht habe ich keine Lust.
Wenn es jedoch nicht auf eine gütliche Einigung hinausläuft, müssten wir vor das deutsche Gericht.
Jetzt meine Frage: Ein deutsches Gericht würde im härtesten Fall eine Teilung meines Gehaltes vorsehen plus Unterhalt für das Kind. Glaube ich in meinem Fall zwar nicht, da ich nie ein schlechter Ehemann gewesen bin und schließlich meine Frau entschieden hat, nach Brasilien zu gehen.
Aber ausgehend vom Härtefall hätte meine Frau einen Standard in Brasilien, welcher wesentlich höher als der in Deutschland gewesen ist und vor allem bedeutend höher als vor Ihrer Zeit in Deutschland. Ich nun wieder müßte mich extrem einschränken.
Auch hätte Sie überhaupt keinen Anreiz überhaupt jemals wieder arbeiten gehen zu müssen, da Sie ohnenhin nur einen Bruchteil meiner Unterhaltszahlungen verdienen würde.
Wird solch ein Umstand von deutschen Gerichten bewertet? Welche Erfahrungen habt Ihr bei der Scheidung Deutscher Mann - Brasilianische Frau vor Deutschem Gericht, wenn die (Ex)Frau wieder nach Brasilien geht?
Vielen Dank im Voraus



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