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Dokus über die Gewalt in Rio: Hier scheint auch noch ein interessantes Video zu sein: Video: Shooting the shootouts | World news | guardian.co.uk Brazil crime photographer risks life at work on streets of Rio | World news | guardian.co.uk Der Author ist Severino Silva, aus RJ, vielleicht kommst Du ja irgendwie an den Mann ran.
  1. #13
    Erfahrener Benutzer
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    04.07.2005
    Ort
    Lummerland, 21°Süd, 55°Ost
    Beiträge
    957

    Standard AW: Dokus über die Gewalt in Rio

    Hier scheint auch noch ein interessantes Video zu sein:

    Video: Shooting the shootouts | World news | guardian.co.uk
    Brazil crime photographer risks life at work on streets of Rio | World news | guardian.co.uk

    Der Author ist Severino Silva, aus RJ, vielleicht kommst Du ja irgendwie an den Mann ran.
    TITUSOIL - Gewinnmitnahme - Titusoil wurd' erfolgreich verkauft !
    Neu - Neu - Neu - wir schmelzen Ihr Zahngold - jetzt unbedingt die Zähne ziehen lassen !

    'Pestiziden aus der Gruppe der Organophosphate hemmen die geistige Entwicklung von Kindern'.
    Bei Überdosis scheint dieses auch bei Erwachsenen noch geklappt zu haben !!


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  2. #14
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
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    araruama/rj
    Beiträge
    530

    Standard AW: Dokus über die Gewalt in Rio

    hallo,
    da es gestern (24.1) in der "O DIA" stand sind die server zur zeit überlastet.
    die seite www.boperj.org
    die Bope: "Batalhao de Operacoes Especiais" nimmt auf ihren einsätzen camcorder mit und veröffentlicht davon einiges später.

    gruss didi

  3. #15
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    24.05.2004
    Beiträge
    750

    Standard AW: Dokus über die Gewalt in Rio

    Zitat Zitat von gemic Beitrag anzeigen
    Kotz - kann man sich nichts anderes wählen als ausgerechnet Rio/Brasil um über die Gewalt in der Welt zu berichten? Schau mal in den heimischen Gazetten nach welche Gewalt bei uns zB unter den Kids mit Migartionshintergrung herrscht, Kinderspiel zum Gegensatz Rio? Werde mal zum Krüppel geschlagen, dann ist das egal ob es ein Favelado oder ein Russlanddeutscher war....
    Laber doch keinen Scheiss! Vor vier Wochen war ich in der als gemütlich geltenden Favela Arara, zuvor in der Mangueira. Die 15-jährigen Huren in exportierten Pornopumps erwähne ich nur, um zu provozieren. Die Drogen wurden offen, mitten auf der Straße, in transparenten Plastiktüten verkauft, in denen sich unzählbare 1-g-Miniportionen für den Preis zwischen 5 und 25 Reais befanden. Maconha gab es nebenan. Ich sah viele Waffen, die nicht nur als Atrappe dienen. Von einem dieser Waffenträger wurde ich an einem Samstag aus dem Viertel geführt. "Man" wollte keine zusätzliche Belastung durch einen verletzten oder toten Gringo. Die BOPE stand vor der Tür. Die Idioten draußen glauben, ich sei Zivilbulle oder sogar seriös, und lassen mich in Ruhe. Ich kam an den drei Tagen Rio in drei Razzien (Blitz), aber ich wurde immer durch gewunken ...


    In Deutschland sah ich bisher drei Tote: Meinen Herrn Papa, meine Oma und eine aufgebahrte Frau, als ich in einem bayerischen Kloster nach dem Eingang der Kapelle suchte. In Europa musste ich noch zwei weiteren Leichen ins Gesicht schauen, und das an einem einzigen Tag. Der eine war im Meer versackt, der andere im Swimming-Pool. In Brasilien war ich jetzt insgesamt ein halbes Jahr, vielleicht auch 7 Monate. Drei wurden neben mir (10 - 20 m) erschossen, einer erschlagen, ich stolperte auf einer Landstraße über einen "Herren" ohne Kopf, hatte selbst ne Knarre an der Schläfe, das Infrarot-Licht der Policia Militar an meiner Stirn erwähne ich nur der guten Ordnung halber. Es gab noch mehr Blut, aber das habe ich verdrängt. Im April sass ich mit vier weiteren Personen in einer Bar in Salvador. Bis auf den anderen Gringo sind mittlerweile alle tot. Erschossen, der Barbesitzer gezielt, die beiden anderen Gäste "versehentlich". Einer bekam eine Kugel in den Bauch und ist jämmerlich verreckt.

    In Rio kann ich für 10 Reais töten lassen. Fünf für den Mörder, fünf für den Vermittler. Im Hinterland bot mir man den Dienst für 5.000 an. Sie war 17, ************************ Edit **************************************.
    Geändert von User_11889 (26. January 2009 um 12:27 Uhr) Grund: Bitte um etwas mehr Zurueckhaltung beim Formulieren!
    Alexsander_br sagt Danke.

  4. #16
    Neuer Benutzer
    Themenstarter

    Registriert seit
    20.01.2009
    Beiträge
    5

    Standard AW: Dokus über die Gewalt in Rio

    Zitat Zitat von gemic Beitrag anzeigen
    Kotz - kann man sich nichts anderes wählen als ausgerechnet Rio/Brasil um über die Gewalt in der Welt zu berichten? Schau mal in den heimischen Gazetten nach welche Gewalt bei uns zB unter den Kids mit Migartionshintergrung herrscht, Kinderspiel zum Gegensatz Rio? Werde mal zum Krüppel geschlagen, dann ist das egal ob es ein Favelado oder ein Russlanddeutscher war....
    erstmal viele dank für die vielen zuschriften und tips...

    aber du verstehst glaube ich nicht worum es geht, nämlich nicht darum, wer von wem zusammengeschlagen wird, sondern eine rein wissenschaftliche betrachtung des gewaltphänomens in rio de janeiro, was nicht sagt, das es in deutschland keine gewalt geben soll. doch rio weist besonderheiten auf, die wir aus kriminologischer sicht in kaum einer anderen stadt finden.
    beispiel:
    Der in schwellenländern oder entwicklungsländern zu findende slumring um die metropolen fehlt in rio. letztlich ist es gleich wo man wohnt, man hat zwangsläufig immer eine favela in der nähe.
    Wir haben es nicht wie in japan oder italien mit einer mafia zu tun, sondern mit drei großen drogenkommandos in rio, die untereinander verfeindet sind (Comando Vermelho, Amigos dos Amigos, Terceiro Comando). Dazu kommt die gewaltbereite und stark korrupte polizei und eine wohlhabende gesellschaft, die bezüglich dieses problems wie gelähmt wirkt.
    Weiter haben wir eine junge demokratie,die auf eine militärdiktatur folgte. als diese sich auflöste, und damit die favelapolitk des bulldozings endete, enstandt in den favelas ein machtvakuum, welches der demokratische staat versäumte auszufüllen. hier wurden die grundlagen dafür gelegt, dass der heutige staat das gewaltmonopol in den favelas verloren hat. und ein einmal verlorenes gewaltmonopol zurück zu erobern ist schwer, eas man in rio in den letzten jahren ja beobachten konnte.
    ganz entscheidend ist die frage, ob es sich um organisierte kriminalität handelt, oder ob es sich wie von verschiedenen politikern in brasilien um terrorismus handelt. dann kann nämlich nach der bras verfassung das milität eingesetzt werden. ein ganz entscheidender punkt.
    letztendlich geht es in meiner arbeit aber auch darum, die ursachen unter betrachtung der sozialen situation zu bewerten. sntsteht gewalt und kriminalität aus sozialen problemen heraus? stichworte: fehlende perspektive, stigmatisierung, marginalität usw...

    udn eltztendlich sollte ich den ein oder anderen lösungsansatz finden... also, vielleicht verstehst du die arbeit nun ein wenig anders und allen anderen vielen dank für die bisher sehr wertvolle hilfe und vielleicht bis bald in brasilien...

    alexinho

  5. #17
    Neuer Benutzer
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    7

    Standard AW: Dokus über die Gewalt in Rio

    Zitat Zitat von supergringo Beitrag anzeigen
    ...
    Wow!!das alles hast Du in 7 Monaten erlebt!!
    Hast Du Dir schon mal überlegt, ob Du eventuell etwas falsch machen könntest?
    Geändert von Ursinho4711 (26. January 2009 um 19:35 Uhr) Grund: bitte nur den relevanten Teil zitieren

  6. #18
    Erfahrener Benutzer
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    750

    Standard AW: Dokus über die Gewalt in Rio

    Zitat Zitat von yliano
    Wow!!das alles hast Du in 7 Monaten erlebt!!
    Hast Du Dir schon mal überlegt, ob Du eventuell etwas falsch machen könntest?
    Was soll ich denn Deiner Ansicht nach falsch gemacht haben können?

    PS: Meine letzte Freundin hatte mit 15 einen 42-jährigen Brasilianer geheiratet, das zum oben editierten Thema "17". Sie ist weder tätowiert noch hat sie Kinder. Auch nicht die Schwester, die eben "erst" 17 ist. Ich habe mehrmals in deren Bett geschlafen, aber nicht mit ihr. Als ich ihr mehr oder weniger zum Spass vorschlug, runter in ihr Zimmer zu gehen um sich um mein Steuerungssystem zu kümmern, reagierte sie tatsächlich schockiert, Ihre Freundin, 24, kicherte. Ein paar Tage später sollte ich mit einer 15-Jährigen verkuppelt werden. Nicht ich wollte, sondern sie. Sie steckte mir ihre Zunge in den Mund und die Beine zwischen meine. Ich trauerte damals aber noch nach meinem Mädchen, die im Oktober 19 war. Das "Thema" fehlt, ist noch in keinen Foren offenbart, aber ich schwöre Euch, es kommt. Spätestens nach meiner elften Reise. Und schönen Gruß an die "lieben" Residents!

 

 
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