Hi an Alle,
ich habe da ein wohl ziemlich ungewöhnlichen Fall, den ich hier mal gerne schildern würde und hoffe auf ein paar Antworten oder Ideen:
Folgender Sachverhalt:
Die leibliche Mutter (aus Brasilien), verheiratet mit einem Deutschen seit 2003, in Deutschland geheiratet und mit unbefristetem Aufenthalts- und Niederlassungstitel hat eine Tochter, die jetzt 24 Jahre alt ist.
Die Tochter ist aus einer Vergewaltigung entstanden, als die Mutter gerade mal 12 Jahre alt war. Da es für die Mutter, verständlicherweise, in dem Alter nicht möglich war, für die Tochter zu sorgen, hat Sie diese der älteren Schwester "gegeben". Nun ist es offiziel so, dass im Reisepass der Tochter auch der Name der Schwester und des Ehemanns der Schwester als Eltern aufgeführt wird. Irgendwelche offizielen Papiere zu dieser sozusagen Adoption existieren nicht.
Zur Zeit ist die Tochter hier zu Besuch und hat den Wunsch geäußert, hier bei der Mutter in der BRD zu bleiben.
Jetzt habe ich zwar schon eine Menge in Sachen Einbürgerung gelesen, aber komme bezüglich dieser Konstellation nicht so richtig weiter. Da ich nicht sofort zu irgendwelchen Ämtern rennen will, frage ich erstmal hier im Board nach, welche Optionen die Tochter hat.
Was ich bereits weiß ist, dass die Tochter dafür natürlich erstmal die deutsche Sprache erlenen muß, was aber ja über diese Integrationskurse, etc. ja zu machen wäre.
Würde mich über jede hilfreiche Antwort freuen.





