Ja, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Wenn du wüsstest. Die meisten Favelados haben mehr Karten in der Brieftasche als ich. Wenn man genauer hinschaut, sind es aber keine richtigen Kreditkarten, sondern die oben schon erwähnten kaufhausbezogenen Teilzahlungs-Karten von Ricardo-eletro, Riachuelo, Lojas Americanas, Super Nosso etc.Zitat von sfio
Bei denen braucht man meist nur einen gültigen Ausweis und CPF-Karte. Einkommensnachweise interessieren die doch gar nicht.
Solche Tante-Emma-Läden, die du hier erwähnst, gibts in den Grossstädten (und da leben nun mal fast alle Brasilianer) nur noch in den Favelas. Mit etwas Glück findest du noch ein paar Bäckereien oder Butecos, wo du anschreiben lassen kannst.
Im richtigen Interior hingegen gibt es NUR Tante-Emma-Läden. Selbst die selbsternannten Supermärkte kommen nur ansatzweise über diesen Status hinaus. Mal abgesehen von den paar örtlich angelieferten Früchten und Gemüsesorten ist dort alles teurer als in den Supermärkten in der Grossstadt.
Es gibt sogar einen regelrechten Handel, Waren aus Grossstädten ins Hinterland zu transportieren und dort fürs Doppelte zu verschachern. Meine Schwägerin ist da auch sehr aktiv und "erfolgreich" ...



1Danke





