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Hallo Hanns,
diese Thematik ist bereits von verschiedenen Beiträgen
behandelt worden. Meine persönliche Erfahrung:
Ab einer "gewissen Grössenordnung" ( das kann schon bei
kleinen Beträgen von einigen hundert BRL sein ) wird
das Geld erst einmal blockiert, bevor es auf Dein
bras. Konto gutgeschrieben wird. Du erhältst Post von der Bank
und Du mußt dort persönlich verschiedene Formulare ausfüllen.
Das ist ganz schön umständlich und manchmal weiss der Gerente
auch nicht so genau wie das geht und muß nachfragen.
Letzlich geht es um den Nachweis, daß es sauberes Geld ist. Soweit
alles kein Problem. ABER: Der Umtauschkurs liegt dann zwischen
3 % bis 5 % UNTER dem amtlich veröffentlichen Tageskurs.
Bei grösseren Betragen, ac ca. 10.000,00 EUR kannst Du dann
mit dem Devisenmakler der Zentralbank wie auf dem Teppichmarkt
telefonisch verhandeln ( Die Tel. Nr. bekommst Du vom Gerente Deiner
Filiale). Dann holst Du vielleicht noch 1 % raus. Du machst also gegenüber
dem Tageskurs richtig Verlust.
Alternative: Bargeld mitbringen und in kleinen Tranchen z.B. 1000 EUR
bei der Cambio Bude gegen BRL tauschen. Da bist Du viel dichter am
amtlichen Kurs. Risiko: 50.000 € in bar in der Unterhose.
Ganz sicher: In ganz vielen Schritten das Geld mit EC Karte ( Limit variiert zwischen
300 und 1000 BRL / Tag je nach Automat). Da bekommst Du den absolut besten Kurs.
Ist zwar etwas mühsam aber Du verlierst am wenigsten.
Abracos
Vandercammen
was passiert denn, wenn
bei einem Geldtransfer D-BRA über 10.TS Reais ein Herkunftsnachweis (dt. Steuererklärung,Arbeitsvertrag-gehalt etc) NICHT nachträglich
eingereicht wird?
Ermitteln dann die Brasilianer das gesamte Spektrum durch, von Geldwäsche u.ä- und, wichtiger, erfolgt dann auch eine Meldung an die deutschen Finanzämter?
Ich habe mal gehört, dass ohne Nachweis zwar eine dicke Multa fällig ist, und das Geld sehr lange eingefroren bleibt, letztlich aber wieder freigegeben wird.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei Summen über 3.000 USD eine persönliche Vorsprache bei der Bank zur Freigabe erforderlich ist.
Bei Beträgen über 25.000 USD sind zusätzlich Nachweise der Herhunft des Geldes erforderlich. Dass das Geld "irgendwann" auch ohne derartige Nachweise freigegeben wird, davon ist mir nichts bekannt.
Gruß,
Hans
Oi Gente,
das Verfahren ist ja vorher schön beschrieben. Erst Unterlagen, dann Freigabe, auch wenn's ein wenig dauert.
Das man die Unterlagen nachträglich einreichen kann, ist mir nicht bekannt und auch unwahrscheinlich. Je länger das Geld blockiert ist, je schöner für die Bank. Die haben es gar nicht eilig und stecken Zinsen ein.
Es ist auch kein Problem, die Herkunft nachzuweisen. Gehaltsbescheinigung, Kontoauszüge und Zinsbescheinigung deiner Bank vom letzten Jahr.
Oder die Bestätigung von der Lotto-Zentrale, wenn das Geld dir ganz plötzlich zugeflossen ist, nur Spielbank ist immer problematisch, aber auch die geben Quittungen.
Und natürlich macht die Receita einen Vermerk in deiner Akte, wenn du größere Beträge transferierst, man weis ja nie, wann man die Info mal gebrauchen kann.
hummm.....irgendwas mache ich dann die ganze zeit was falsch oder hatte glück ???????....vor jahren habe ich bei der bb die remessa autorizacao permanente para credito em conta unterschrieben und gelder gingen immer ohne probleme direkt ins c/c....habe allerdings von banco real und itau gehört das da manche leute einen erhöhten papieraufwand haben um ordem de pagamento do exterior freizubekommen....