Nun, warum beginne ich diesen Thread? Beiträge über Lebensart und Eigenschaften von Brasilianerinnen wurden im Forum schon viel geschrieben.
Vorwort
Bevor ich weiter schreibe sollte grundsätzlich jeder wissen, daß ich meine Frau als meine Frau sehe und nicht als geheiratete Exotin. Was ich auch nicht will, ist auch irgendwelches Ablästern und tratschen. Wer kürzlich geschieden oder getrennt lebt ist, dem ist zu empfehlen vielleicht etwas Abstand zu nehmen nicht das zu schreiben, was er später bereut.
Schön wäre es auch wenn sich Frauen (bras., schw., öst., dte., u.a.v.woanders her) an der Diskusion beteiligen und die Dinge aus Ihrer sicht darstellen. Vielleicht kann es den Einen oder Anderen helfen seine Prinzessin besser zu verstehen. Ich hoffe sehnlichst, daß dieser Thread sich nicht so entwickelt, daß er von einem der Mod´s in die Schmuddelecke verschoben wird.
Einleitung
Wer hier in Deutschland mit einer Brasilianerin lebt muß sich auf der Zunge zergehen lassen, daß Sie ca. 10 Tkm entfernt von zu Haus wohnt, nicht etwa um die Segnungen des dt. Sozialstaates zu ernten, auch nicht wegen des Klimas und Wetters und , und, und, sondern wegen Dir, mir, in Hoffnung mit dem Liebsten zusammen zu leben und glücklich zu sein.
Das bringt hin und wieder Konflikte. So kann es schon in trüben Novembertagen zu depressiven Stimmungen verbunden mit starkem Heimweh führen. Verstärkt wird es durch schlechte Nachrichten über Verwandte aus der Heimat.
Zum Thema
Wer weis von seiner Frau wie ihre Lebenszufriedenheit in Deutschland ist?
Ich werde einige Gedanken zusammenfassen, welche mit der Lebenszufriedenheit zusammenhängen können, die gerne ergänzt werden können.
1.) Sprache
Wie für viele Nichtdeutsche ein Graus. Meine Fau dachte: Naja, bischen spanisch kann ich schon, ital. verstehe ich auch, dann der Schock. Sprache anders, Satzbau anders, "dem, den, des,", trennbare Verben u.s.w.
Dann kommt auch noch die Angst vor der Kommunikation mit Deutschen, nicht unberechtigt, wurde sie vom Türken vollgepöbelt, daß sie besser deutsch sprechen solle. Zum Glück ist meine Frau sehr ehrgeizig.
Mit der Beherrschung der Sprache ist natürlich die Möglichkeit einer Arbeit verbunden, selbst dann wenn es sich um einfache sich wiederholbare Anlerntätigkeit handelt.
2.) Arbeit
Ohne ausreichende Sprachkenntnisse kein Job, ohne Job kaum Kontakte zu Deutschen um die Sprache zu lernen. (Hinweis lernt eine ausl. Frau nur mit ihrem Mann so ist das Verstehen nur auf ihrem Mann fixiert)
Arbeit, auch wenn es nur halbtags ist, hat die bras. Frau außerhalb des Haushaltes geregelten Tagesablauf.
3.) Die Ehe
Was eine gute Ehe ist kann ich nicht sagen. Muß jedes Paar für sich selbst definieren. Wenn auf die Bedürfnisse der Partnerin Rücksicht genommen wird, vor allem wegen der Trennung vom Heimatland und kultureller Besonderheiten, ist schon mal ´ne gute Grundlage geschaffen. Glaube ich jedenfalls. Vielleicht gehören ja noch viele tausend ander Sachen dazu, die gerne noch ergänzt werden können. Ach ja, "Fliegende Untertassen" gabs bei uns auch schon. Streit gehört in jeder gesunden Beziehung. Ok, ich will jetzt nicht altklug sein, weis (hoffentlich) eh jeder. Die Schwierigkeit über das Kritisieren von Brasis wurde schon viel geschrieben. Ich versuche das bei immer mit Kompliment oder Lob zu verbinden. Umgekehrt ....oh Gott..., aber ich weis wie ich damit umgehen muß.
4.) Der Sex
Bitte nicht falsch verstehen, sollte auch darüber geredet/geschrieben werden. Damit meine ich auch nicht, daß jeder aus dem "Nähkästchen" plaudern soll. Auch interessiert hier nicht wie groß, eng, klein, dick, lang was ist und wie oft man kann. Wichtig ist (hier in diesem Thread) das Verhältnis zur Sexualität an sich. Für techn. Detailfragen gibt es hier schon ein Schriftsteller.
5.) Soziale Umfeld
Landsmänninen (blödes Wort -männin)
Anfangs habe ich gedacht je mehr Brasilianerinnen meine Frau hier Kontakt hat desto besser. Falsch. Klar auch ich würde nicht mit jedem Deutschen in Brasilien ein Bier trinken nur weil er Deutscher ist.
Nun, wie jeder Brasifan es weis, Brasilianerinnen sind richtige Schnattertaschen, da gibt es keine Geheimnisse und Tabus da wird über alles getratscht. Zudem spielt auch die soz. Herkunft eine Rolle. So war eine vielzahl ihrer "Freundinnen" "gewerblich tätig". Folglich wurde meine Frau in vielen Fällen von den Damen ausgegrenzt. Da aber Brasilianerinnen richtige Schnatterinchens sind, erfährt man trotzdem, daß die eine oder andere hier Verheirate im Massagesalon arbeit. In einem Beispiel sogar mit Zubilligung ihres Mannes. Stopp, daß soll hier keine Verurteilung sein, muß jeder selber wissen wie er/sie glücklich wird. Ist aber die Warheit. Natürlich nur für einen kleinen Teil und es betrifft selbstverständlich kein Forum-Mitglied.
Was bei Brasilianerinnen sehr bemerkenswert ist, sie lieben es über Probleme zu diskutieren. Meine Fau will allerdings nicht von jeder Landsfrau zum x-mal die gleichen Probleme sich anhören müssen. Nicht etwa weil sie kein Ohr dafür hat, sondern weil auf die Dauer auch Ihre Stimmung kippt.
zu deutschen Frauen
Schwierig, hängt sicher mit Sprache und Arbeit ab.
Anmerkung
Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Kann jeder ergänzen.
Da das viele Einzelthemen sind, kann es passieren daß es unübersichtlich wird und der Thread ggf. getrennt werden muß.
Erfahrene Mods, so denke ich, werden das schon kanalisieren.
Ich freue mich auf Eure sachlichen und vor allem sauberen Beiträge.



10Danke
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