Der deutsche Koch (Küchenmeister - um genau zu sein) Heiko Grabolle ist seit 7 Jahren in Brasilien und schreibt in seinem Blog am 19.11.2009 recht deutlich, wie es aussieht, wenn man versucht, durch Arbeit Fuß zu fassen:
Quelle: Blog von Heiko Grabolle...Als Koch im Ausland zu arbeiten hat so seine Vorteile.
Erstens: Gegessen wird immer!
Zweitens: Gekocht wird immer!
Drittens: Arbeit findet man immer!
Doch bevor man ins Ausland geht, wie zum Beispiel nach Brasilien, sollte man sich gut vorbereiten oder eventuell vorher ein Auslandspraktikum machen.
Die Frage ist dann eigentlich dann immer die gleiche: Welche Vorbereitungen muss ich treffen bevor ich ins Ausland zum arbeiten gehe?
Für Brasilien muss man sich vorher gut darüber informieren wo man hingeht. Der Süden funktioniert zum Beispiel ganz anders als der Norden, und São Paulo ist auch wieder ein anderes Feld.
Ich habe Santa Catarina, São Paulo und einige andere Bundesländer vor meiner Auswanderung kennengelernt und das hat mir sehr geholfen. Ausser das man sich um die ganzen Papiere, wie Pass, Aufenhaltsgenehmigung und derweilen informieren muss, kann ich jedem nur raten die Sprache Portugiesisch zu lernen. Die junge Generation spricht zwar schon Englisch, aber in der Küche trifft man das selten.
Am Anfang war es ein bisschen schwierig eine Stelle zu bekommen, da ich keinerlei Kontakte hatte (Brasilien ist dass Land der Kontakte!) Aber als ich dann anfing, klappte es. Das grösste Problem war eigentlich in einer total neuen Welt zu arbeiten. Ich wusste nichts über die brasilianische Küche, die Produkte sind ganz anders wie bei uns und Ausbildung wie bei uns gibt es hier nicht (Und wir haben damals als Schüler so viel herum gemeckert....) Es brauchte seine Zeit, aber mit viel Fleiss und Arbeit kommt man immer an sein Ziel....
Ebenfalls interessant ist sein Blog in portugiesischer Sprache, auf den ich bei der Suche nach dem brasilianischen Begriff für "Rievkooche" bzw. "Kartoffelpuffer" (oder wie meine Frau immer sagt "quatorze buffas") gestoßen bin: Panqueca de batata – Reibekuchen aus Kartoffeln « Chef Heiko Grabolle




