Ein sehr schön formulierter Bericht von der Franziska, der tatsächlich betroffen machen kann - mich natürrlich nicht, denn die brasilianische Realität geht ja nicht unwahrgenommen an mir vorüber. Es sind nun mal Tatsachen die sie beschreibt, die sie völlig unvorbereitet und, wie sie selbst bestätigt, "blauäugig" angegangen ist.
Ich frag mich allen Ernstes was eigentlich so ein freiwilliges Jahr im Ausland und in einer so brisanten Gegend für den noch sehr jungen und damit noch relativ "lebensfremdem" Entsendeten oder gar für die Favelakinder bringen soll? Ist in Deutschland bei diesem komischen Verein (Cesmar? - ist das etwa eine kommerzielle Hausnummer?) nicht bekannt, daß in Favelas eigene Gesetze herrschen?
Ich freue mich sehr, daß junge Menschen einen Teil ihres Lebens für ideelle Ziele opfern (war selbst ja auch schon mal ein ideell gesinnter junger Mensch), aber dann soll dabei auch für beide Seiten was hängen bleiben. In diesem speziellen Franziskafall wäre ein Jahr aktive Betreuungsarbeit z.B. in der Osnabrücker Drogenszene bestimmt sinnvoller gewesen.



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