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Medikamentenerwerb in Brasilien;: Liebe Leser, wie ich gerade, hier vor Ort in Ceara mit erleben muss, werden in Zukunft, bestimmte Medikamente, nur noch nach vorheriger ärztlicher Untersuchung, in den Pharmacias verkauft. Sprich, nur gegen Vorlage, eines Rezeptes. Es handelt sich dabei, überwiegend um Antibiotica, Schmerzmittel höherer Stufe, sowie einige Diabetikermedikamente. Dass natürlich auch
  1. #1
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    30.05.2005
    Ort
    74821 Mosbach - Fortaleza, Brasil
    Beiträge
    421

    Standard Medikamentenerwerb in Brasilien;

    Liebe Leser,


    wie ich gerade, hier vor Ort in Ceara mit erleben muss, werden in Zukunft, bestimmte Medikamente, nur noch nach vorheriger ärztlicher Untersuchung, in den Pharmacias verkauft.
    Sprich, nur gegen Vorlage, eines Rezeptes.
    Es handelt sich dabei, überwiegend um Antibiotica, Schmerzmittel höherer Stufe, sowie einige Diabetikermedikamente.

    Dass natürlich auch die Ärzte mit verdienen möchten, versteht sich von selbst.
    Eine entsprechende Untersuchung (Consulta) incl. Rezeptverordnung, ist zwischen 100 und 200 Reais, zu bekommen,
    incl. Estrangeiro-Zuschlag !!
    Schöne Grüsse,

    R a l f

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  2. #2
    Moderator
    Registriert seit
    28.10.2003
    Ort
    Belo Horizonte
    Beiträge
    1.633

    Standard AW: Medikamentenerwerb in Brasilien;

    Zitat Zitat von Brasil-Travel Beitrag anzeigen
    Liebe Leser,


    wie ich gerade, hier vor Ort in Ceara mit erleben muss, werden in Zukunft, bestimmte Medikamente, nur noch nach vorheriger ärztlicher Untersuchung, in den Pharmacias verkauft.
    Sprich, nur gegen Vorlage, eines Rezeptes.
    Es handelt sich dabei, überwiegend um Antibiotica, Schmerzmittel höherer Stufe, sowie einige Diabetikermedikamente.
    Wieso in Zukunft? Das ist doch schon immer so. Dafür haben die Verpackungen sogenannte Tarjas (farbige Streifen zur Kennzeichnung).

    Zitat Zitat von Brasil-Travel Beitrag anzeigen
    Dass natürlich auch die Ärzte mit verdienen möchten, versteht sich von selbst.
    Eine entsprechende Untersuchung (Consulta) incl. Rezeptverordnung, ist zwischen 100 und 200 Reais, zu bekommen,
    incl. Estrangeiro-Zuschlag !!
    Estrangeiro-Zuschlag?

    Das hört sich aber schwer nach einer Mutmassung an.
    Takeo, 007 und engedie sagen Danke.
    Man sieht sich,
    in der Unterschicht.


  3. #3
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    18.12.2010
    Ort
    São Paulo
    Beiträge
    183

    Standard AW: Medikamentenerwerb in Brasilien;

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Apotheken seit einiger Zeit genau darauf achten, ob man das Rezept auch wirklich hat und vorlegt. Letztes Jahr konnte ich eine Salbe z.B. noch ohne Rezept kaufen, dieses Jahr ging das nicht mehr. Ich weiß aber nicht, ob das Rezept nicht schon letztes Jahr fällig gewesen wäre, nur hat es eben niemanden interessiert.
    Estrangeiro Zuschlag - keine Ahnung, hier in SP habe ich nicht das Gefühl, dass es sowas gibt. Hier ist einfach alles teuer...

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    20.04.2006
    Beiträge
    2.705

    Standard AW: Medikamentenerwerb in Brasilien;

    Da wird ja mal wieder ein Thema angeschnitten.. wenn man ernsthaft erkrankt ist sollte man schon zum Arzt gehen, wer 100 / 200 und mehr abdrückt und keine Versicherung hat (für Reisende die Auslandskrankenversicherung) ist halt der Gelackmeierte.
    Bei Wehwechen ist es durchaus üblich, sich vom Apotheker beraten zu lassen und das ist der Knackpunkt in Brasilien, es sollte immer der " Farmaceutico responsavel " anwesend sein, wenn ich in Cabo Frio die Figuren rumturnen sehe... da ist es wohl
    nicht weit her mit Studium.... wie sieht es denn bei euch aus? Vertrauen zur Farmacia?


  5. #5
    007
    007 está offline
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    31.03.2008
    Ort
    Fortaleza / Ceará
    Beiträge
    1.450

    Standard Re: AW: Medikamentenerwerb in Brasilien;

    Zitat Zitat von gemic Beitrag anzeigen
    .... wie sieht es denn bei euch aus? Vertrauen zur Farmacia?

    ...........klar nein. Für mich ist immer noch der Arzt diejenige Person die mir Medikamente verschreibt. Dass hier die Schraube angezogen wurde bei der Medikamentenabgabe kann ich nur begrüssen.Die Brasilianer sind sowieso Weltmeister im Medikamente schlucken. Da wurde doch einfach nur noch Umsatz von den Verkäufern in den Apotheken gebolzt.

    Die verdienen doch Verkaufsprovision! Mit dem Medikament in der Hand erhält man immer noch ein Zettelchen mit einer Nummer oder Name, dass von der Kasse erfasst wird und ende Monat wird dann abgerechnet mit dem Verkäufer. Ob das Medikament passte oder nicht, war völlig zweitrangig. Zudem wird sowieso zuviel Antibiotika geschluckt. Es geht nicht mehr lange, sind alle Krankheiten resistent gegen das Medikament

    Wer sich hier keinen Arztbesuch leisten kann, soll doch in Europa bleiben genügend Geld oder die Medikamente mitnehmen. Ich glaube nicht, dass z.B. ein Brasilianer in D/A/CH einen gratis Aerztebesuch machen kann

    Der Arzt verdient an der Medikamentenabgabe nichts. Die 2-300 Reais sind sein Lohn für die Dienstleistung (Consulta). Ist doch vermutlich in D/CH/A nicht anders.

    Überhaupt, wer in's Ausland reist (wenn möglich noch mit Familie) und keine entsprechende Versicherung hat ist wohl ein Seiltänzer ohne Netz und doppelten Boden. Dann noch meckern wenn's was kostet....kkkkkkkk

    abraço
    James



  6. #6
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    20.04.2006
    Beiträge
    2.705

    Standard AW: Medikamentenerwerb in Brasilien;

    Wir sollten den Brasilienbezug nicht verlieren.... nur so am Rande bemerkt. Ich bekomme von meinem Hausarzt immer ein bestimmtes Medikament verschrieben, in der Apotheke gibt mir die Krankenkasse ein gleichwertiges zur Auswahl welches auch von
    ihr bezahlt wird. Ich nehme schon an, das die Ärzte mit der Pharamaindustrie unter einer Decke stecken... zum Glück haben die KK in DE die Kostenbremse gezogen. Pillendreher müßte man sein!
    Brasil-Travel sagt Danke.


 

 
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