gegen Null - wer lesen kann ist im Vorteil. Ansonsten investiere in süd-koreanische Schiffswerften und setze die "Verluste" bei der Steuer ab.... nur als Tip. Weitere Infos nur gegen bares.![]()
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Brasilien hat nun mal ein anderes Steuerwesen, als die meisten anderen "zivilisierten" Länder: man besteuert Konsum, nicht Einkommen.
Den Autor des obigen Rundschreibens möchte ich gerne Schimpfen sehen, wenn sein Steuersatz von 35% auf 50+x% hochgefahren werden würde, oder er für sein "Häuschen" statt 300 Reais dann 1500 Euro an Grundsteuer zahlen müsste.
Das kann man ablehnen oder gutheissen wie man will, am Ende kommt eh immer das Gleiche bei raus: der Staat holt sich sowieso, was er sich holen will.
Die Frage ist nur wo, und auf welche Art.
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'Pestiziden aus der Gruppe der Organophosphate hemmen die geistige Entwicklung von Kindern'.
Bei Überdosis scheint dieses auch bei Erwachsenen noch geklappt zu haben !!
Dummerweise bleibt immer noch ein deutlicher Preisunterschied (zum Preis im Ausland) von ca. 20%, auch nachdem alle Steuern und Abgaben rausgerechnet sind.
Zum Preis eines einfachen Gols 1.0 in Brasilien kauft sich ein Araber im mittleren Osten einen Toyota Camry mit Vollausstattung.
Ach ja; die grosse Erungenschaft des Superflex-Motors. War mal eine gute Idee, aber ist richtig unwirtschaftlich, weil der Motor weder auf den einen noch auf den anderen Treibstoff optimiert werden kann. Aus dem Kompromiss wird dann ein leistungsarmer aber spritfressender Motor. Besser waere ein reiner Benziner oder reiner Alkoholer. So ein Motor hat dann mehr Lestung und verbraucht weniger. Abgesehen davon ist Alkohol als Kfz-Treibstoff aeusserst problematisch: braucht grosse landwirtschaftliche Flaechen und treibt damit die Nahrungsmittelpreise nach oben. M.E. keine Loesung. Den Flexmotor koennen die Brasilianer wieder abschaffen; im Interesse der Umwelt. Europa sollte auch keinen Agro-Sprit aus Brasilien kaufen.
Und wie schon an anderer Stelle bemerkt, der Preisunterschied zum selben Produkt im Ausland betrifft nicht nur Autos, sondern fast alle Konsumgueter. Mir sind v.a. die extra-teuren und primitiven Waschmaschinen (typo Brastemp und Consul u.v.a.) ein Dorn im Auge. Einfache Frontlader mit Heizung, die ordentlich sauber waschen, werden hier in den teuren shoppings als Luxusmodelle angeboten (ueber 2000BRL) und sind fast doppelt so teuer wie in D. Manche Laeden bieten die ueberhaupt nicht an (in ganz Itapoa gibts nicht einen Laden), sondern nur den primitiven Schrott.
mas: o pais do futuro , soll heissen: kommt alles noch. . ., irgendwann in der Zukunft
Geändert von Elsass (29. December 2011 um 06:34 Uhr)
Da greifst Du einen Aspekt auf, der ebenfalls sehr interessant ist. Der Gol ist ja kein Importauto, sondern wird lokal entworfen (auf der Grundlage der Polo-Plattform) und gefertigt. Trotzdem ist der Preis international überhaupt nicht konkurrenzfähig. Für mein Empfinden ist das eine direkte Folge der Importhürden, die der Staat errichtet hat: Da Einfuhren prohibitiv teuer sind, müssen die Kunden auf lokale Erzeugnisse zurückgreifen, egal wie schlecht oder teuer sie sein mögen. Die Hersteller sind nicht gezwungen, international konkurrenzfähig zu bleiben und verzichten deshalb auf Innovationen, die die Produktivität erhöhen würden. Der Kunde kauft ja auch so.
Dass es auch anders laufen kann, zeigt das Beispiel Südkorea. Dort ist ebenfalls eine Automobilindustrie unter staatlicher Fürsorge aufgebaut worden. Anders als in Brasilien setzte man dort auf Exportorientierung und versuchte, mit den weltbesten Herstellern zu konkurrieren. Am Anfang waren die Autos ziemlich schlecht. Aber die Hersteller haben sich ständig verbessert, so dass sie heute sie qualitativ sehr gut sind und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.