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Der Japurá ist ein 2.816 km langer Nebenfluss des Amazonas in Südamerika.
Als Caquetá entspringt er östlich von Pasto in den Anden im südwestlichen Kolumbien. Von dort fließt er in südwestlicher Richtung nach Brasilien, wo er Japurá genannt wird. Bei Tefé mündet er 8-armig in den Amazonas.
Der Caquetá wird als Schifffahrtsstraße in geringem Umfang genutzt. So dient er zum Warentransport zwischen dem Hafenort Solano und der Region um Florencia, beide in der Provinz Caquetá in Kolumbien gelegen. Auch innerhalb Brasiliens ist der Japurá mit Binnenschiffen befahrbar.
Eine durchgehende Befahrbarkeit scheitert an den im Osten der kolumbianischen Provinz Caquetá liegenden Stromschnellen von Araracuara. Der Fluss ist daher als künftige Wasserstraße zwischen Kolumbien und Brasilien, anders als der Río Putumayo, nicht geeignet.
Japurá ist gleichzeitig eine Stadt im brasilianischen Bundesstaat Amazonas.



