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João Pessoa ist die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Paraíba.
Die Stadt liegt an der Atlantikküste und hat etwa 675.000 Einwohner.
Geschichte
Vor der Ankunft der Europäer war das Gebiet des heutigen João Pessoa schon ein beliebter Siedlungsraum für die Indios, vor allem vom Stamm der Caetés, die die Ufer des Rio São Domingos bewohnten.
Die ersten Europäer, die das Gebiet betraten, waren Franzosen auf der Suche nach Brasilholz. Um 1585 wurden sie von den Portugiesen aus ihren Stellungen vertrieben, obwohl sie sich mit den Indios verbündet hatten. In dieser Zeit wurde auch die Stadt gegründet.
Als Portugal vom spanischen König regiert wurde, gab man der Stadt den Namen Filipéia.
Von 1634 bis 1654 wurde das heutige João Pessoa von den Niederländern besetzt und in Fredriksstad umbenannt. Nach der Rückeroberung durch die Portugiesen bekam die Stadt den Namen Paraíba, den sie bis 1930 trug.
Im Jahr 1930 wurde der Gouverneur des Bundesstaates Paraíba, João Pessoa, in Recife ermordet. Die Stadtbevölkerung entschloss sich in einer Abstimmung, in deren Folge die Stadt in João Pessoa umbenannt wurde.
2004 wurde Ricardo Coutinho von der PSB mit 64,45 Prozent zum Bürgermeister gewählt.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter
- Geraldo Vandré - Sänger, Gitarrist und Komponist
- Leovegildo Lins da Gama Júnior - 70-facher brasilianischer Fußball-Nationalspieler
Fotos:
Fotos aus João Pessoa
Stadtplan von João Pessoa:



