Auf der ITB nachgefragt: Die Tourismustrends 2012


Deutschlandtourismus boomt, Städte- und Naturtourismus gehen Hand in Hand und an Social Media kommt keiner mehr vorbei

Bamberg, 15. März 2012: Der Freizeit- und Reiseführer beLocal hat Marketingverantwortliche für Regionen, Städte und Länder auf der diesjährigen ITB nach Trends und Herausforderungen im Tourismusmarketing gefragt.

Deutschland liebstes Reiseland
Alle deutschen Tourismuspartner haben bestätigt, dass der Deutschlandtourismus stark ist wie nie. Viele Regionen bestätigen Rekordbesucherzahlen aus In- und Ausland im letzten Jahr. Trotzdem sei die Finanzierung in den Städten, Gemeinden und Regionen schwierig. Andrea Gastager, Geschäftsführerin der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH, sieht die Herausforderung für Touristiker darin, „kreativ zu bleiben vor dem Hintergrund der knappen Finanzen.“

Dauerbrenner Städtereisen
Auch der Städtetourismus boomt. Städtereisen in Verbindung mit kulturellen Angeboten stehen auf der Angebotsliste weiter ganz oben. „Unsere Gäste suchen kulturelle Höhepunkte, die sie mit Aktivitäten verbinden können. So zum Beispiel Semperoper in Dresden und Wandern in der Sächsischen Schweiz“, erklärt Ines Nebelung, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen.

Inszenierte Natur genießen
Als Ergänzung zu Städtereisen sieht Ute Rotter, Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit in Bayrisch Schwaben, „eine Bewegung hin zum Naturtourismus, wobei die Inszenierung der Natur eine große Rolle spielt, beispielsweise in Audiowanderungen durch die Natur.“

Social Media als Vertriebskanal
Social Media und Online Marketing bekommen im Marketingmix eine größere Bedeutung. Marketingverantwortliche sehen die Herausforderung darin, viele verschiedene Kanäle bedienen zu müssen. Steffen Schmid, Tourismusmarketingleiter für Heidelberg sieht „Social Media als Ergänzung zur klassischen Pressearbeit.“ Heidelbergs Facebookseite stehe zwar kurz vor dem 50.000sten Fan. „Jedoch ist der Schritt von Social Media als Instrument für Kundenbindung hin zum Vertriebskanal für uns eine der Herausforderungen für 2012.“

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