Adding markers to the map ...

Rio de Janeiro

In der eigentlichen Stadt leben 6.023.699 Einwohner und 11.719.708 in der Agglomeration (Stand jeweils 1. Januar 2005).

Von 1763 bis 1960 war Rio de Janeiro die Hauptstadt Brasiliens und trat danach diese Funktion an Brasília ab, bleibt aber nach São Paulo bedeutendstes Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Bewohner der Stadt nennt man Cariocas, nach einem Wort aus dem Tupí-Guaraní (der Sprache der Eingeborenen), welches „Hütte des weißen Mannes“ bedeutet.

Wahrzeichen von Rio de Janeiro sind der Zuckerhut, die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado und die Copacabana, die als einer der schönsten Strände der Welt gilt. Die Stadt ist auch bekannt wegen des jährlich stattfindenden Karnevals von Rio. Die vielfarbige Parade der Sambaschulen gehört zu den größten Paraden der Welt.

Salvador

Flughafen von Salvador, Deputado Luís Eduardo Magalhaes:

Flight information is provided by FlightStats, a Conducive Technology Corp. product, and is subject to the FlightStats Terms of Use. Contact us if you have any questions or comments.Track Flight Status

  

Geschichte

Die Stadt wurde 1549 gegründet, 1624-1625 wurde sie von Holländern kurzzeitig besetzt. Ihre erste Blüte endete, als 1763 sie ihre Rolle als Hauptstadt Brasiliens an Rio de Janeiro verlor.

Hier kam der größte Teil der ca. 5 Mio. Afrikaner an, die von den Portugiesen aus Westafrika in die Sklaverei verschleppt wurden.

Der Pelourinho ist der historische Sklavenmarkt in Salvador.

Die Sklaven mussten auf den Plantagen und Zuckerrohrfeldern des Umlandes, des sog. Recôncavo, arbeiten. Sie sorgten dafür, dass Salvador da Bahia bis zum Jahre 1650 die größte Metropole auf der Südhalbkugel war.

Kultur 

Noch heute ist der afrikanische Einfluss auf Salvador allgegenwärtig. Dies drückt sich vor allem in der Sprache aus, die viele Wörter aus dem Afrikanischen übernommen hat, sowie in der Candomblé-Religion, wo sich afrikanischer Götterglaube und Katholizismus vermischt haben.

So haben z. B. die katholischen Heiligen ihre Entsprechung in den sog. Orixás, einer Art afrikanischer Götter gefunden.

Auch der Capoeira ist ein Erbe der Sklavenzeit und Salvador gilt als das Zentrum dieses Kampfsports.

Karneval 

Der Karneval in Salvador da Bahia ist der größte Straßenkarneval der Welt und dauert 6 Tage und 6 Nächte. Am Donnerstagabend vor Aschermittwoch beginnt das Fest in der Karnevalshochburg Brasiliens, für das mit „Bahia: maior explosão de alegria“ (Bahia, der größte Ausbruch der Freude) geworben wird. Der Bürgermeister übergibt den Stadtschlüssel an den dicken Rei Momo, den Karnevalskönig. Dann strömen anderthalb Millionen Menschen durch die Straßen – bis zum Aschermittwoch. 19 Kilometer Straße werden für den Hauptzug entlang der Uferpromenade und durch die Innenstadt abgesperrt. Große Laster mit Lautsprecherboxen (so genannte „trios electricos“) in der Größe eines Containers fahren durch die Stadt, oben drauf ist die Bühne einer Musikgruppe, deren Fans im Strom durch die Straßen tanzen. Viele bekannte Musiker aus Salvador beteiligen sich: Olodum, Daniela Mercury, Timbalada, Ivete Sangalo,u.v.m.

Ein zweiter Zug wälzt sich durch die engen Gassen des Altstadtviertels Pelourinho. Da die wenigsten Menschen kostümiert sind, fallen die Blocos de Trio (Vereine der hellhäutigen weißen Oberschicht) mit jeweils einigen tausend Mitgliedern besonders auf.

Wer die Ohren nicht ruinieren will und mehr Lokalkolorit erleben möchte, sollte die Stadtteilumzüge in den Monaten vor dem Karneval aufsuchen und, soweit die Kondition erlaubt, mittanzen.

Sehenswürdigkeiten 

Im Stadtzentrum steht ein Denkmal für Ludwik Lejzer Zamenhof, den Begründer der internationalen Sprache Esperanto.

Der Palácio Rio Branco war der Sitz des Generalgouverneurs und somit lange Zeit Machtzentrum des wichtigsten Teils des portugiesischen Kolonialreichs.

Die Altstadt rund um den sogenannten Pelourinho gehört seit 1985 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Nach langen Jahren des Verfalls wurde zum Ende des 20. Jahrhunderts behutsam restauriert. Begleitend durch eine starke Polizeipräsenz zur Kriminalitätsbekämpfung wurde Pelourinho wieder zum attraktiven Touristenziel. Allerdings sind die Nebenstraßen des Pelourinho und die weiteren Teile der Innenstadt nach wie vor gefährlich, insbesondere am Abend. Der Largo de Pelourinho bildet das Herz des Bezirks, der heute kultureller und tourischer Mittelpunkt der Stadt ist. Dort und am Terreiro de Jesus finden sich auch immer Frauen in der typischen Bahia-Tracht. Leider wird diese heute nur noch für die Kameras der Touristen getragen.

Der Elevador de Lacerda transportiert etwa 50.000 Passagiere am Tag über die 72 Meter Höhenunterschied zwischen dem Stadtteil Comércio mit dem „Mercado Modelo“ in der Unterstadt und der Altstadt auf dem Pelourinho. Eine weitere Verbindung zwischen Unter- und Oberstadt wird durch eine Standseilbahn, den „Plano Inclinado Gonçalves“, hergestellt.

Die Kirche am Ende der Bucht, „Nosso Senhor do Bonfim“ und nicht zuletzt die malerischen Strände, beginnend an der „Barra“ mit der Festung und dem Leuchtturm.

Die aus der Kolonialzeit stammende Franziskanerkirche beherbergt eine der größten Sammlungen von Azulejos, einer blauen Kachelart mit Darstellungen aus der griechischen Mythologie.

Die Küste nördlich von Salvador ist eine touristische Attraktion. Hier kann man sich in Orten wie Praia do Forte, Imbassaí oder Costa do Sauípe vom Stress der Großstadt erholen. Seit ca. 10 Jahren gibt es eine direkte Anbindung über die gebührenpflichtige Autostrasse Linha Verde die diese Erholungsgebiete der Costa dos Coqueiros direkt mit Salvador und dem Flughafen verbindet.

Die Küste südlich von Salvador bietet Erholung auf der Insel Itaparica (Insel) und Morro de São Paulo die beide mit entsprechenden Schiffsverbindungen erreichbar sind. Die Bahia de Todos os Santos an Salvador da Bahia grenzt bietet ebenfalls interessante Ziele wie die historischen Orte Cachoeira und São Felix, die als Zentrum der bahianischen Tabakindustrie gelten.


Internet:

Einge Seiten aus und über Salvador da Bahia finden Sie HIER  

 

Fortaleza

Die Stadt bietet verschiedene Strände. So zum Beispiel den Stadtstrand Praia de Iracema, die Promenade Beira Mar oder den am Wochenende populären „Praia do Futuro“ Auch am Abend ist in den so genannten Barracas, das sind Strandbuden, viel los.

Fortaleza entwickelt sich langsam zu einem Touristenzentrum. Im Jahr 2004 hatte Fortaleza die meisten Touristen von ganz Brasilien zu verzeichnen. Fortaleza, sehr beliebt bei den Inlandtouristen, wird auch immer öfter von Europäern besucht. Nicht nur die Natur und die reiche Kultur sondern auch die Entfernung spielt dabei eine günstige Rolle. Fortaleza liegt ca. sieben Flugstunden von Lissabon und ca. acht Flugstunden von Madrid und Barcelona entfernt. Es gibt mittlerweile direkte Flüge (sowohl Charter- als auch Linienflüge) aus verschiedenen europäischen Städten nach Fortaleza. Ab Lissabon kann man mit der portugiesischen TAP und ab Kap Verde mit der TACV fliegen. Der Flug von Lissabon dauert ca. sechs und von den Kapverden weniger als vier Stunden. Es gibt auch Direktflüge aus Cayenne (Franz. Guayana), Prag, Amsterdam und Helsinki.

Flughafen Fortaleza:

Flight information is provided by FlightStats, a Conducive Technology Corp. product, and is subject to the FlightStats Terms of Use. Contact us if you have any questions or comments.Track Flight Status

 

Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten der Stadt sind das

  • Teatro José de Alencar und das
  • Museu Histório e Antropológico do Ceará.
  • Centro do Turismo Ein ehemaliges Gefängnis das heute eine Vielzahl von Geschäften beherbergt. 

Ereignisse 

Im Juli 2005 fanden in Fortaleza die Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage statt.

Im August 2005 fand in Fortaleza der größte Bankraub der brasilianischen Geschichte statt. Die Täter drangen durch einen selbstgegrabenen Tunnel in die dortige Filiale der Zentralbank ein und erbeuteten mehr als 150 Millionen Real (rund 55 Millionen Euro). Die Täter wurden jedoch alle von der brasilianischen „Policia Federal“ gefasst und hinter Gitter gebracht.

 

Internet:

Einge Seiten aus und über Fortaleza finden Sie HIER  

 

Verwaltung und Politik

Exekutive

Seit 1988 wird der Präsident direkt gewählt und seine Amtsbefugnisse sind eingeschränkt. 1993 sprachen sich die Brasilianer in einer Volksabstimmung für den Erhalt des präsidialen föderativen Systems aus.

Kultur

Es gibt einen staatlichen Radiosender neben über 2.900 privaten Stationen. In ganz Brasilien gab es 1997 etwa 70 Millionen Radiogeräte. Darüber hinaus gibt es 19 staatliche und etwa 250 private Fernsehsender. Die Reichweite des Mediums Fernsehen ist in Brasilien relativ groß: 90,3 % der Haushalte hatten 2003 einen Fernseher.

Im Jahre 1999 gab es 200 Internetdienstanbieter. Fünf Jahre später (2004) galten gut 19,3 Millionen Brasilianer als Internet-User. Eine Zensur des Online-Angebots gibt es nicht.