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Recife

Die Bezeichnung „Venedig des Südens“ kann so zwar nachvollzogen werden, ist aber dennoch übertrieben.

In der näheren Umgebung gibt es weitere kleinere Flüsse. Die Umgebung ist nicht zuletzt deswegen recht fruchtbar. Dort wird unter anderem viel Zuckerrohr angebaut. Nach wenigen Kilometern erreicht man die ersten Hügel des brasilianischen Berglandes. Das Hinterland von Recife ist dadurch recht ansprechend.

Der Name der Stadt bedeutet „Riff“: Parallel zur Atlantikküste ziehen sich Muschel- und Korallenriffe hin. Sie bremsen die Wellen ab und bieten so einen Schutz. Gemeinsam mit dem Strand bilden sie ein natürliches Becken, das zum Schwimmen wegen des ruhigen Wassers hervorragend geeignet ist.

Zum größeren Stadtgebiet Recifes zählen auch die Städte Jaboatão dos Guararapes, Olinda, Paulista, Abreu e Lima, Igarassu, Camaragibe, Cabo de Santo Agostinho und São Lourenço da Mata.

   Die Insel Ilha Joana Bezerra beherbergt die Altstadtviertel Santo Antônio und São José. Dort befinden sich der Palácio das Princesas, das klassizistische Teatro Santa Isabel, die 1697 erbaute Igreja da Ordem Terceira de São Francisco und das wichtigste sakrale Bauwerk, die kleine „Goldene Kapelle“ (capela dourada).

Auf dem Festland befindet sich das Museu do Homem do Nordeste, welches durch den Soziologen und Anthropologen Gilberto Freyre gegründet wurde und die Kolonialgeschichte und Kultur des Nordostens dokumentiert: Sklaverei, Zuckerherstellung, Handarbeit, Folklore, Bekleidung, Musik. Das Museu do Estado de Pernambuco enthält Kunstgegenstände und Möbel aus der Kolonial- und Kaiserzeit Brasiliens.

Der größte Strand der Stadt, Praia da Boa Viagem, ist das Tourismuszentrum Recifes und mit seinen ausgezeichneten (Fisch-)Restaurants auch ein beliebter Treffpunkt.

In der Nähe von Recife befindet sich die Olinda (Weltkulturerbe der UNESCO).

 

 

Flughafen Recife:

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Strände 

Recife ist für seine traumhaften Strände berühmt. Der bedeutendste Strand in der Stadt selbst ist jener von Boa Viagem. Strände in der Nähe der Stadt sind:

  • Gaibu und Calhetas (40 km südlich)
  • Porto de Galinhas, Ipojuca, Pernambuco (60 km südlich)
  • Tamandaré, Barreiros, Pernambuco (110 km südlich)
  • Itamaracá, Pernambuco (40 km nördlich)
  • Maragogi, Alagoas (150 km südlich)
  • Praia de Pipa, Rio Grande do Norte (280 km nördlich)
  • Tambaba, Conde, Paraíba (115 km nördlich)

Sehenswürdigkeiten

Die Insel Ilha Joana Bezerra beherbergt die Altstadtviertel Santo Antônio und São José. Dort befinden sich der Palácio das Princesas, das klassizistische Teatro Santa Isabel, die 1697 erbaute Igreja da Ordem Terceira de São Francisco und das wichtigste sakrale Bauwerk, die kleine „Goldene Kapelle“ (capela dourada).

Auf dem Festland befindet sich das Museu do Homem do Nordeste, welches durch den Soziologen und Anthropologen Gilberto Freyre gegründet wurde und die Kolonialgeschichte und Kultur des Nordostens dokumentiert: Sklaverei, Zuckerherstellung, Handarbeit, Folklore, Bekleidung, Musik. Das Museu do Estado de Pernambuco enthält Kunstgegenstände und Möbel aus der Kolonial- und Kaiserzeit Brasiliens.

Der größte Strand der Stadt, Praia da Boa Viagem, ist das Tourismuszentrum Recifes und mit seinen ausgezeichneten (Fisch-)Restaurants auch ein beliebter Treffpunkt.

In der Nähe von Recife befindet sich die Olinda (Weltkulturerbe der UNESCO).

Geographie

Recife liegt am Capibaribe, der hier nach rund 240 km in den Atlantik mündet. Weitere Flüsse und ein Kanal prägen das Stadtbild. Das historische Zentrum befindet sich auf 2 Inseln, die nur wenige Meter vom Festland entfernt sind. Die Bezeichnung „Venedig des Südens“ kann so zwar nachvollzogen werden, ist aber dennoch übertrieben.

In der näheren Umgebung gibt es weitere kleinere Flüsse. Die Umgebung ist nicht zuletzt deswegen recht fruchtbar. Dort wird unter anderem viel Zuckerrohr angebaut. Nach wenigen Kilometern erreicht man die ersten Hügel des brasilianischen Berglandes. Das Hinterland von Recife ist dadurch recht ansprechend.

Der Name der Stadt bedeutet „Riff“: Parallel zur Atlantikküste ziehen sich Muschel- und Korallenriffe hin. Sie bremsen die Wellen ab und bieten so einen Schutz. Gemeinsam mit dem Strand bilden sie ein natürliches Becken, das zum Schwimmen wegen des ruhigen Wassers hervorragend geeignet ist.

Zum größeren Stadtgebiet Recifes zählen auch die Städte Jaboatão dos Guararapes, Olinda, Paulista, Abreu e Lima, Igarassu, Camaragibe, Cabo de Santo Agostinho und São Lourenço da Mata.

Geschichte 

Die Gegend von Recife wurde 1537 von den Portugiesen besiedelt. Doch zwischen 1630 und 1654 befand sich hier der Hauptstützpunkt und das Handelszentrum der Niederländer, die versuchten, den Portugiesen die alleinige Herrschaft über Brasilien streitig zu machen, und im Nordosten ihre Kolonie Neu-Holland errichteten. Vor allem durch den visionären Generalgouverneur Moritz von Nassau erhielt der Ort einen städtebaulichen Schub. Moritz galt als der eigentliche Stadtgründer. Er nannte die Stadt Mauritsstad (Moritzstadt, portugiesisch: Maurícia) und versuchte, die neue Kolonie wirtschaftlich und kulturell weiter zu entwickeln. Die vielen Sümpfe und Inseln wurden von den Niederländern durch das Anlegen von Kanälen bewohnbar gemacht. Aus dieser Zeit sind auch zahlreiche Gebäude erhalten.

1654, nach der Schlacht von Guararapes, mussten die Niederländer die Kolonie jedoch aufgeben. Maurícia wurde portugiesisch. Erst 1710 wurde die Stadt in Vila do Recife umbenannt. 1823 wurde Recife anstelle von Olinda Hauptstadt von Pernambuco.

1930 überquerte LZ127 „Graf Zeppelin“ zum ersten Mal nonstop den Südatlantik von Sevilla (Spanien) nach Recife. In Recife befand sich ein Ankermast, an dem die Luftschiffe im Transatlantikverkehr anlegen konnten.

Seit 2001 ist João Paulo (PT) Bürgermeister, er wurde 2004 mit 56,1 % der Stimmen wieder gewählt.

 

Statistische Daten 

Gemäß IPEA betrug das BIP pro Kopf im Jahr 2002 7.822 Real (siehe auch Liste der Länder nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf).

Im Jahr 2000 hatte(n):

  • 96,2 % der Einwohner Versorgung durch die städtische Müllabfuhr
  • 88,0 % der Einwohner Zugang zu Leitungswasser
  • 58,1 % der Einwohner einen Kanalanschluss
  • die Einwohner eine durchschnittliche Lebenserwartung von 68,6 Jahren
  • die Stadt 8.875 Spitalsbetten
  • die Kindersterblichkeit einen Wert von 38,0 Promille

 

Kriminalität:

2005 hatte Recife mit 95,8 Morden/100.000 Einwohnern die höchste Mordrate des Landes. Die Opfer sind hauptsächlich Jugendliche im Alter zwischen 14 und 29 Jahren.

Haiangriffe 

Recife ist auch berüchtigt für seine erhöhte Anzahl von Haiangriffen. Bei 50 Haiangriffen auf Menschen wurden 18 Personen tödlich verletzt und 32 schwer. Besonders gefährlich sind die Strände Boa Viagem, Pina und Piedade, vor allem Surfer sind abends und in den frühen Morgenstunden besonders gefährdet. Verantwortlich für die Angriffe sind hauptsächlich Bullenhaie, welche in den Küstengewässern vor Recife eine größere Population bilden, im geringeren Maße auch Tigerhaie und Hammerhaie. Menschen gehören nicht zur natürlichen Beute dieser Haiarten, der Umstand, dass besonders um Recife viele fatale Begegnungen zwischen Hai und Mensch erfolgen, ist mit dem Ausbaggern des Hafens, Veränderung der Strömungsverhältnisse und Wanderung der Futterfische Richtung Strandregion, sowie dem Entsorgen von Müll im Meer zu erklären.

 

Internet:

Einge Seiten aus und über Recife finden Sie HIER