Kinderhorizonte bittet um Hilfe

prospekt.gifHiobsbotschaften kommen immer unerwartet und treffen hart. Besonders hart getroffen hat das Kinderhilfsprojekt GAC die Botschaft, dass die Stadt Belo Horizonte den monatlichen Essensgeldzuschuss von 700,00 Euro ersatzlos gestrichen hat. Siebenhundert Euro, die den 200 betreuten Favelakindern zumindest an fünf Tagen in der Woche das Sattwerden gesichert haben und die nun nicht mehr zur Verfügung stehen! Einfach so. Zur Begründung heißt es, dass neue Projekte gefördert werden sollen. Das ist zwar löblich und sicher gut fürs städtische Image, weil natürlich nur die neuen Projekte bekannt gemacht werden und dabei verschwiegen wird, dass die bestehenden und gut funktionierenden Institutionen durch die Streichung der Gelder zum Sterben verurteilt sind, wenn nicht ein Wunder geschieht.